Die 9 Themen der 34a Sachkundeprüfung – Kompletter Leitfaden 2026

Alle neun Themen der 34a Sachkundeprüfung klar erklärt, damit du schneller lernst und direkt ins richtige Modul startest.

Die 9 Themen der 34a Sachkundeprüfung im Detail

Die Sachkundeprüfung nach §34a GewO entscheidet über deinen Einstieg ins Bewachungsgewerbe. Sie ist für viele angehende Sicherheitskräfte ein entscheidender Karriereschritt, doch die Durchfallquote liegt je nach Bundesland häufig zwischen 40 und 50 Prozent. Auf dieser Seite findest du alle 9 Prüfungsthemen im Detail: Was die IHK wirklich prüft, wo die meisten Punkte liegen, welche Fehler dich durchfallen lassen und wie du jedes Modul effizient meisterst.

Öffne die passenden Lektionen je Modul oder teste dein Wissen sofort im richtigen Fragenmodul der App.

Prüfungsnah gedacht

Die schriftliche Sachkundeprüfung umfasst 82 Fragen in 120 Minuten. Für den schriftlichen Teil brauchst du mindestens 60 von 120 Punkten. Genau deshalb verbindet diese Seite Prüfungsüberblick, Gewichtung und direkte App-Einstiege.

Bevor du loslegst: Das musst du über die Prüfung wissen

Seit dem 1. Juli 2025 gilt ein neues Bewertungssystem. Jede richtige Antwortoption zählt mit einem Punkt, die maximal erreichbare Punktzahl steigt auf 120 und die schriftliche Prüfung umfasst jetzt 82 Fragen in 120 Minuten.

Schriftlicher TeilMündlicher Teil
FormatMultiple ChoicePrüfungsgespräch
Dauer120 Minutenca. 15 Minuten
Fragen / Umfang82 FragenFallbezogene Fragen
Max. Punkte12050 % zum Bestehen
Bestehensgrenze60 Punkte (50 %)50 % richtige Antworten
SchwerpunkteAlle 9 SachgebieteRechtsthemen sowie Umgang mit Menschen, Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalation

Wichtig

Wichtig: Nach ersten Rückmeldungen zum neuen Verfahren ist die Bestehensquote im schriftlichen Teil gestiegen. Gleichzeitig zeigte der mündliche Teil bei vielen Prüflingen weiter Lücken im praktischen Verständnis. Beide Teile zählen, unterschätze den mündlichen Teil nicht.

Punkteverteilung nach Thema – Hier liegen die meisten Punkte

Nicht jedes Thema wird gleich gewichtet. Besonders stark zählen Bürgerliches Recht und Straf- und Strafverfahrensrecht. Wer diese großen Rechtsmodule beherrscht, baut den wichtigsten Punktepuffer auf.

ThemaFragenMax. PunkteAnteil
1. Recht der öffentlichen Sicherheit & Ordnung486,7 %
2. Gewerberecht443,3 %
3. Datenschutzrecht443,3 %
4. Bürgerliches Recht (BGB)122420 %
5. Straf- und Strafverfahrensrecht122420 %
6. Waffenrecht443,3 %
7. Umgang mit Menschen161613,3 %
8. Sicherheitstechnik886,7 %
9. Unfallverhütungsvorschriften161613,3 %
Gesamt82120100 %

Strategische Erkenntnis

Strategische Erkenntnis: BGB + Strafrecht + Umgang mit Menschen + UVV = 88 von 120 Punkten. Wer diese vier Module sicher beherrscht, hat die größte Bestehenschance.

Transparenzhinweis

Transparenzhinweis: Die detaillierte Punkteverteilung im neuen 120-Punkte-System wird öffentlich nicht von jeder IHK in derselben Tiefe ausgewiesen. Diese Übersicht folgt dem Leitfadenstand dieser Seite und dient in erster Linie als Lernorientierung.
Thema 1 · Rechtsrahmen und Zuständigkeiten

Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

4 Fragen8 PunkteSchwerpunkt mündliche Prüfung

Dieses Thema legt das Fundament für die gesamte Prüfung. Du musst sauber unterscheiden, welche Aufgaben der Staat hat, wo private Sicherheitsdienste eingesetzt werden und an welcher Stelle deine Befugnisse enden. Inhalte umfassen Grundgesetz und Gewaltenteilung, Polizeirecht, Jedermannsrechte, Hausrecht und Public-Private-Partnership. Dieses Thema ist zugleich Schwerpunkt der mündlichen Prüfung.

Warum dieses Thema wichtig ist

Hier passieren viele Denkfehler, weil Sicherheitsdienst und Polizei schnell in einen Topf geworfen werden. Die mündliche Prüfung beschäftigt sich vor allem mit der Abgrenzung der Bewachungstätigen zur Arbeit der Polizei. Wenn du sauber trennst, wer zuständig ist und wer was darf, nimmst du dir in vielen Fragen den größten Stolperstein.

Obwohl dieses Modul schriftlich nur 8 Punkte bringt, ist es für den mündlichen Teil unverzichtbar. Die IHK-Prüfer fragen hier gezielt nach, ob du den Unterschied zwischen hoheitlichem Handeln und privatem Sicherheitsdienst wirklich verstehst.

Prüfungsfokus

Oft steckt die richtige Antwort schon in der Rollenfrage: Staat, Polizei, Eigentümer oder Sicherheitsdienst?

Staatliche Aufgaben in der Gefahrenabwehr
Grenze zwischen privatem Sicherheitsdienst und hoheitlichem Handeln
Typische Lagen in öffentlichen und privaten Bereichen
Was du in diesem Thema können musst
1

Was mit öffentlicher Sicherheit und öffentlicher Ordnung gemeint ist

2

Wer im Ernstfall zuständig ist und wer nur meldet oder absichert

3

Wo deine Befugnisse als Sicherheitsmitarbeiter klar enden

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
Staatliche Aufgaben in der Gefahrenabwehr
Was mit öffentlicher Sicherheit und öffentlicher Ordnung gemeint ist
Grenze zwischen privatem Sicherheitsdienst und hoheitlichem Handeln
Wer im Ernstfall zuständig ist und wer nur meldet oder absichert
Typische Lagen in öffentlichen und privaten Bereichen
Wo deine Befugnisse als Sicherheitsmitarbeiter klar enden
Praxisbeispiel – So fragt die IHK

Du bewachst ein Einkaufszentrum und beobachtest eine Schlägerei im Eingangsbereich. Darfst du die Beteiligten festhalten?

Die Antwort hängt davon ab, ob ein Jedermannsrecht nach §127 StPO greift oder ob du die Polizei verständigen musst. Genau solche Abgrenzungen trainierst du hier.

Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Sicherheitsdienst und Polizei gleich behandeln

2

Hausrecht mit hoheitlicher Befugnis verwechseln

3

Eine Dienstanweisung für eine Rechtsgrundlage halten

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Erst die Rollen klären, dann erst die Fälle

2

Bei jeder Frage fragen: Wer handelt hier eigentlich?

3

Besonders die Grenzfälle trainieren, in denen Zuständigkeiten kippen

4

Dieses Modul unbedingt auch mündlich üben – formuliere laut Antworten auf typische Abgrenzungsfragen

Nächster Schritt

Direkt mit Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung weitermachen

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Thema 2 · §34a, BewachV und Berufspflichten

Gewerberecht

4 Fragen4 PunkteGrundlage der gesamten Branche

Im Gewerberecht geht es um die Spielregeln der Branche selbst. Inhalte sind §34a GewO, Bewachungsverordnung, Zuverlässigkeit, Sachkundeprüfung und Anzeigepflichten. Hier lernst du, welche Voraussetzungen für das Bewachungsgewerbe gelten und welche Pflichten im Berufsalltag erfüllt werden müssen.

Warum dieses Thema wichtig ist

Das ist kein Nebenthema, sondern der rechtliche Alltag des Bewachungsgewerbes. Wer §34a, BewachV und die Pflichten rund um Ausweis, Register und Dienstanweisung nicht sicher draufhat, verschenkt leichte Punkte.

In der mündlichen Prüfung stehen vor allem die Themen Recht und Umgang mit Menschen im Mittelpunkt. Relevante Bereiche sind beispielsweise das Recht der öffentlichen Sicherheit und Datenschutz.

Prüfungsfokus

Achte auf Signalwörter wie Erlaubnis, Zuverlässigkeit, Ausweis, Register und Dienstanweisung.

§34a GewO und Bewachungsverordnung
Bewacherregister, Ausweispflicht und Meldungen
Dienstanweisung, Unterrichtung und Sachkunde
Was du in diesem Thema können musst
1

Wann eine Erlaubnis nötig ist und woran Zuverlässigkeit hängt

2

Welche Pflichten Unternehmer haben und welche Beschäftigte

3

Welche Unterlagen, Nachweise und Vorgaben im Alltag wichtig sind

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
§34a GewO und Bewachungsverordnung
Wann eine Erlaubnis nötig ist und woran Zuverlässigkeit hängt
Bewacherregister, Ausweispflicht und Meldungen
Welche Pflichten Unternehmer haben und welche Beschäftigte
Dienstanweisung, Unterrichtung und Sachkunde
Welche Unterlagen, Nachweise und Vorgaben im Alltag wichtig sind
Wichtig zu wissen: Unterrichtung ≠ Sachkundeprüfung

Einer der häufigsten Verwechslungsfehler: Die Sachkundeprüfung umfasst eine schriftliche und mündliche IHK-Prüfung, während die Unterrichtung nur ein 40-Stunden-Lehrgang ohne Abschlussprüfung ist. Die Sachkundeprüfung ist für besonders sensible Tätigkeiten vorgeschrieben, etwa Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, Schutz vor Ladendieben und Bewachung im Einlassbereich von Diskotheken.

Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Unterrichtung und Sachkunde durcheinanderbringen

2

Pflichten von Chef und Mitarbeiter vermischen

3

Dokumentation als Nebensache behandeln

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Pflichten als einfache Liste lernen: Wer muss was tun?

2

Branchenbegriffe immer mit einem Praxisbeispiel verknüpfen

3

Typische Prüfungswörter gezielt wiederholen

4

Merke dir die konkreten Tätigkeiten, die sachkundepflichtig sind – das kommt garantiert dran

Nächster Schritt

Direkt mit Gewerberecht weitermachen

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Thema 3 · DSGVO im Sicherheitsalltag

Datenschutzrecht

4 Fragen4 PunktePraxisrelevant und prüfungswichtig

Datenschutzrecht wirkt trocken, ist in der Prüfung aber sehr konkret. Inhalte umfassen DSGVO und BDSG, personenbezogene Daten, Videoüberwachung, Betroffenenrechte und den Datenschutzbeauftragten.

Warum dieses Thema wichtig ist

Datenschutz wirkt oft trocken, ist im Sicherheitsdienst aber überall drin: Besucherlisten, Ausweise, Kameras, Meldungen. In der Prüfung geht es weniger um Theorie als um die Frage, ob eine Datenerhebung wirklich nötig und erlaubt ist.

Dieses Thema ist auch mündlich relevant. Die IHK will wissen, ob du im konkreten Einsatz erkennst, wann Datenschutzgrenzen greifen, zum Beispiel beim Kopieren von Ausweisen, bei Videoaufzeichnungen oder beim Weitergeben von Besucherdaten.

Prüfungsfokus

Frag immer mit: Welche Daten werden erhoben, wofür und ist das wirklich erforderlich?

Datenschutz-Grundlagen im Sicherheitsdienst
Besucherdaten, Ausweise und Dokumentation
Videoüberwachung und Zugangskontrolle
Was du in diesem Thema können musst
1

Personenbezogene Daten sofort erkennen

2

Wissen, wann Daten erhoben, gespeichert oder weitergegeben werden dürfen

3

Die Grundregeln Zweckbindung, Datensparsamkeit und Erforderlichkeit anwenden

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
Datenschutz-Grundlagen im Sicherheitsdienst
Personenbezogene Daten sofort erkennen
Besucherdaten, Ausweise und Dokumentation
Wann Daten erhoben, gespeichert oder weitergegeben werden dürfen
Videoüberwachung und Zugangskontrolle
Grundregeln Zweckbindung, Datensparsamkeit und Erforderlichkeit anwenden
Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Mehr Daten nehmen als nötig

2

Datenschutz mit bloßer Verschwiegenheit verwechseln

3

Kameras automatisch für immer erlaubt halten

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Jede Maßnahme mit drei Fragen prüfen: Was, warum, wie lange?

2

Mit echten Situationen aus Empfang, Tor oder Kameraeinsatz lernen

3

Erst die Grundregeln lernen, dann die Sonderfälle

4

Merke dir den Dreiklang: Rechtsgrundlage → Zweck → Löschfrist

Nächster Schritt

Direkt mit Datenschutzrecht weitermachen

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Thema 4 · Hausrecht, Besitz und zivilrechtliche Grundlagen

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

12 Fragen24 PunkteHöchste Punktzahl zusammen mit Strafrecht

Das BGB liefert viele Rechtsgrundlagen für typische Situationen im Sicherheitsdienst. Inhalte sind Eigentum und Besitz, Notstände (§§ 228, 904 BGB), Schadensersatz (§ 823 BGB), verbotene Eigenmacht und Selbsthilferechte. Besonders wichtig ist, dass du Besitz, Eigentum, Hausrecht und zivilrechtliche Ansprüche im Kopf sauber trennen kannst.

Warum dieses Thema wichtig ist

Mit 24 Punkten ist BGB eines der zwei schwergewichtigsten Module. BGB und Strafrecht zusammen bringen 48 Punkte – das sind 40 % der Gesamtpunkte. Intensive Vorbereitung ist hier essenziell.

Im BGB stolpern viele nicht über schwere Fälle, sondern über unsaubere Begriffe. Wer Besitz, Eigentum und Hausrecht nicht klar trennt, liegt schnell daneben, obwohl die Frage eigentlich einfach war.

Prüfungsfokus

Oft reicht es schon, Besitz und Eigentum sauber auseinanderzuhalten.

Besitz, Eigentum und Besitzschutz
Hausrecht und Zutritt
Schadensersatz und Herausgabeansprüche
Was du in diesem Thema können musst
1

Besitz und Eigentum nicht verwechseln

2

Wissen, was das Hausrecht praktisch erlaubt

3

Zivilrechtliche Folgen wie Schadensersatz grob einordnen können

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
Besitz, Eigentum und Besitzschutz
Besitz und Eigentum nicht verwechseln
Hausrecht und Zutritt
Was das Hausrecht praktisch erlaubt
Schadensersatz und Herausgabeansprüche
Zivilrechtliche Folgen grob einordnen
Praxisbeispiel – So fragt die IHK

Ein Besucher weigert sich, das Gebäude zu verlassen, obwohl ihm Hausverbot erteilt wurde. Darf der Sicherheitsmitarbeiter ihn hinausbegleiten?

Hier greift das Hausrecht in Verbindung mit den Besitzschutzrechten. Du musst wissen, wer das Hausrecht übertragen hat und welche Mittel verhältnismäßig sind.

Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Hausrecht wie ein Strafrecht behandeln

2

Eigentümer automatisch mit Besitzer gleichsetzen

3

Zivilrechtliche Ansprüche wie Sofortmaßnahmen lesen

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Begriffe erst sauber definieren, dann Fälle dazu lösen

2

Kleine Wenn-dann-Schemata für Besitz, Eigentum und Hausrecht bauen

3

Dieses Modul bewusst gegen Strafrecht abgrenzen

4

Investiere hier überdurchschnittlich viel Lernzeit – 20 % der Gesamtpunkte liegen in diesem Thema

Nächster Schritt

Direkt mit Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) weitermachen

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Thema 5 · Notwehr, Festnahmerecht und Straftaten

Straf- und Strafverfahrensrecht

12 Fragen24 PunkteHöchste Punktzahl zusammen mit BGB

Dieses Modul ist für viele das schwierigste, weil hier juristische Begriffe unter Zeitdruck auf konkrete Lagen angewendet werden müssen. Genau deshalb ist es aber auch eines der wertvollsten Themen für deine Prüfungsvorbereitung.

Warum dieses Thema wichtig ist

Hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen. In vielen Fragen steckt ein kleiner Fall: Jemand hält einen Täter fest, wehrt sich gegen einen Angriff oder reagiert über. Wenn du Notwehr, Notstand und Festnahmerecht sauber auseinanderhältst, holst du hier viele sichere Punkte.

Zusammen mit BGB macht Strafrecht 48 von 120 Punkten aus. Wer beide Module beherrscht, hat fast die Hälfte der nötigen Punkte bereits sicher.

Prüfungsfokus

Die IHK fragt hier selten stumpf Fakten ab. Meist musst du eine Lage rechtlich einordnen: erlaubt, strafbar oder gerechtfertigt?

Typische Delikte wie Diebstahl, Körperverletzung und Sachbeschädigung
Notwehr, Nothilfe und rechtfertigender Notstand
Vorläufige Festnahme nach §127 StPO
Was du in diesem Thema können musst
1

Wann Notwehr wirklich vorliegt

2

Wann du jemanden vorläufig festhalten darfst

3

Wo Strafrecht aufhört und Strafverfahren anfängt

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
Typische Delikte wie Diebstahl, Körperverletzung und Sachbeschädigung
Wann Notwehr wirklich vorliegt
Notwehr, Nothilfe und rechtfertigender Notstand
Wann du jemanden vorläufig festhalten darfst
Vorläufige Festnahme nach §127 StPO
Wo Strafrecht aufhört und Strafverfahren anfängt
Praxisbeispiel – So fragt die IHK

Ein Ladendieb wird beim Verlassen des Geschäfts gestellt. Er wehrt sich körperlich. Darf der Sicherheitsmitarbeiter festhalten?

Hier prüft die IHK, ob du §127 StPO korrekt anwendest und ob du die Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel beurteilen kannst.

Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Jede aggressive Lage sofort als Notwehr lesen

2

Beim Festnahmerecht zu viel oder zu wenig annehmen

3

Tat, Rechtfertigung und Verhältnismäßigkeit nicht sauber trennen

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Jede Frage wie einen kleinen Fall lesen: Wer tut was, auf welcher Grundlage?

2

Angriff, Gegenwärtigkeit, Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit sauber lernen

3

Dieses Modul immer mit Fragen trainieren, nicht nur mit Lesen

4

Baue dir eine Prüfkette: Liegt ein Angriff vor? → Ist er gegenwärtig? → Ist die Reaktion erforderlich? → Ist sie verhältnismäßig?

Nächster Schritt

Direkt mit Straf- und Strafverfahrensrecht weitermachen

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Thema 6 · Waffenrechtliche Grenzen im Einsatz

Waffenrecht

4 Fragen4 Punkte

Beim Thema Waffenrecht geht es nicht darum, möglichst viel über Waffen zu wissen, sondern rechtlich sauber einzuordnen, was erlaubt, verboten oder erlaubnispflichtig ist.

Warum dieses Thema wichtig ist

Beim Waffenrecht kosten oft kleine Begriffe die Punkte. Die IHK schaut genau darauf, ob du Besitz, Führen und Transport wirklich unterscheiden kannst und ob du die Grenzen im Bewachungsgewerbe kennst.

Auch wenn dieses Modul nur 4 Punkte bringt, kann Waffenrecht in der mündlichen Prüfung ebenfalls drankommen. Häufig geht es dann um Fragen, was ein Sicherheitsmitarbeiter nachweisen muss, um im Dienst bewaffnet zu sein.

Prüfungsfokus

Bei Waffenfragen steckt die Lösung oft in einem einzigen Wort: führen, besitzen, transportieren oder zugriffsbereit.

Waffenbegriff und verbotene Gegenstände
Erlaubnispflicht und Ausnahmen
Zulässigkeit im Bewachungsgewerbe
Was du in diesem Thema können musst
1

Was das Gesetz als Waffe oder verbotenen Gegenstand einordnet

2

Besitz, Führen und Transport sicher unterscheiden

3

Die Grenzen für Sicherheitsmitarbeiter kennen

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
Waffenbegriff und verbotene Gegenstände
Was als Waffe oder verbotener Gegenstand gilt
Erlaubnispflicht und Ausnahmen
Besitz, Führen und Transport sicher unterscheiden
Zulässigkeit im Bewachungsgewerbe
Grenzen für Sicherheitsmitarbeiter kennen
Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Besitz und Führen gleich behandeln

2

Notwehr mit einer waffenrechtlichen Erlaubnis verwechseln

3

Einsatzmittel ohne klare Rechtsgrundlage als erlaubt ansehen

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Immer zuerst den Begriff klären, dann erst den Fall

2

Fragen markieren, in denen Transport und Führen abgegrenzt werden

3

Kurz, aber oft wiederholen – hier zählen die Details

4

Lerne die drei Schlüsselbegriffe als Dreiergruppe: Besitzen → Führen → Transportieren

Nächster Schritt

Direkt mit Waffenrecht weitermachen

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Thema 7 · Kommunikation, Deeskalation und Menschenkenntnis

Umgang mit Menschen

16 Fragen16 PunkteSchwerpunkt mündliche Prüfung

Der Umgang mit Menschen ist kein weiches Nebenthema, sondern ein echter Prüfungs- und Praxishebel. In der schriftlichen Prüfung werden aus diesem Bereich 16 Fragen gestellt. Wer professionell kommuniziert, verhindert Konflikte früher und arbeitet sicherer.

Warum dieses Thema wichtig ist

Dieses Modul wirkt weich, bringt aber viele Punkte und ist ein absoluter Schwerpunkt der mündlichen Prüfung. Die IHK will sehen, ob du in Stresssituationen ruhig bleibst, sauber kommunizierst und Konflikte nicht unnötig eskalieren lässt.

Prüfungsinhalte umfassen insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen sowie interkulturelle Kompetenz unter besonderer Beachtung von Diversität und gesellschaftlicher Vielfalt.

Prüfungsfokus

Meist ist nicht die harte Reaktion richtig, sondern die professionelle.

Gesprächsführung und Wirkung
Konfliktverhalten und Deeskalation
Wahrnehmung, Stress und kulturelle Unterschiede
Was du in diesem Thema können musst
1

Klar, ruhig und respektvoll kommunizieren

2

Früh merken, wann eine Lage kippt

3

Deeskalieren, statt zusätzlich Druck aufzubauen

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
Gesprächsführung und Wirkung
Klar, ruhig und respektvoll kommunizieren
Konfliktverhalten und Deeskalation
Früh merken, wann eine Lage kippt
Wahrnehmung, Stress und kulturelle Unterschiede
Deeskalieren, statt zusätzlich Druck aufzubauen
Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Zu schnell in Konfrontation gehen

2

Die eigene Wahrnehmung ungeprüft für sicher halten

3

Unter Stress unsauber oder provozierend sprechen

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Mit Beispielen und Gesprächssituationen lernen, nicht nur mit Definitionen

2

Körpersprache, Tonfall und Abstand immer mitdenken

3

Deeskalationsprinzipien so oft wiederholen, bis sie sitzen

4

Mündlich trainieren: Formuliere laut, wie du in einer konkreten Konfliktsituation reagieren würdest

Nächster Schritt

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Thema 8 · Technik verstehen und richtig einordnen

Sicherheitstechnik

8 Fragen8 Punkte

Sicherheitstechnik prüft, ob du technische Schutzmaßnahmen in der Praxis verstehst. Es geht nicht um Elektronik im Detail, sondern darum, Zweck, Nutzen und Grenzen typischer Systeme sicher einzuordnen.

Warum dieses Thema wichtig ist

Technikfragen sind oft leichter, wenn man sie praktisch denkt. Die IHK will nicht wissen, ob du Elektroniker bist, sondern ob du verstehst, wofür ein System da ist, was es meldet und wo seine Grenzen liegen.

Auch in der mündlichen Prüfung können Technikfragen kommen. Widerstandswerte und Widerstandsklassen tauchen dort als praktische Einordnungsfragen immer wieder auf.

Prüfungsfokus

Denk bei jeder Technikfrage in drei Schritten: erkennen, melden, reagieren.

Einbruch- und Gefahrenmeldeanlagen
Videoüberwachung und Zutrittskontrolle
Mechanische Sicherung und Schließsysteme
Was du in diesem Thema können musst
1

Gängige Sicherheitsanlagen unterscheiden

2

Wissen, was Technik leisten kann und was nicht

3

Technik mit Abläufen und Menschen zusammendenken

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
Einbruch- und Gefahrenmeldeanlagen
Gängige Sicherheitsanlagen unterscheiden
Videoüberwachung und Zutrittskontrolle
Was Technik leisten kann und was nicht
Mechanische Sicherung und Schließsysteme
Technik mit Abläufen und Menschen zusammendenken
Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Technik als alleinige Lösung sehen

2

Alarm, Meldung und Intervention nicht zusammendenken

3

Grenzen von Kamera, Sensor oder Anlage unterschätzen

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Jedes System über Zweck, Signal und Reaktion lernen

2

Immer mit einem typischen Einsatzfall verknüpfen

3

Begriffe wie erkennen, sichern, melden und abschrecken sauber trennen

4

Merke dir für jedes System: Was erkennt es? → Was meldet es? → Was passiert danach?

Nächster Schritt

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Thema 9 · Arbeitsschutz und sichere Einsatzpraxis

Unfallverhütungsvorschriften

16 Fragen16 Punkte

Die Unfallverhütungsvorschriften sorgen dafür, dass Sicherheitsarbeit nicht nur rechtlich, sondern auch praktisch sicher ausgeführt wird. Dieses Thema ist stark an typischen Einsatzsituationen orientiert.

Warum dieses Thema wichtig ist

Hier geht es um Dinge, die im Einsatz wirklich passieren: Alleinarbeit, Nachtarbeit, Stress, Gefahrensituationen. Wer Arbeitsschutz nur als Pflichttext sieht, versteht das Modul falsch und verschenkt Punkte.

Mit 16 Fragen und 16 Punkten ist UVV genauso gewichtig wie Umgang mit Menschen. Zusammen bringen diese zwei Praxis-Module 32 Punkte und damit mehr als ein Viertel der gesamten Prüfung.

Prüfungsfokus

Frag dich bei jeder Lage: Wo liegt das Risiko und was schützt hier konkret?

DGUV Vorschrift 23 im Bewachungsgewerbe
Persönliche Schutzausrüstung und Eigensicherung
Verhalten bei Gefahr und Meldewege
Was du in diesem Thema können musst
1

Gefahren im Einsatz früh erkennen

2

Passende Schutzmaßnahmen auswählen

3

Pflichten von Arbeitgeber und Beschäftigten auseinanderhalten

Unterthemen im Überblick
UnterthemaDarauf achtet die IHK
DGUV Vorschrift 23 im Bewachungsgewerbe
Gefahren im Einsatz früh erkennen
Persönliche Schutzausrüstung und Eigensicherung
Passende Schutzmaßnahmen auswählen
Verhalten bei Gefahr und Meldewege
Pflichten von Arbeitgeber und Beschäftigten auseinanderhalten
Typische Prüfungsfehler

Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.

1

Arbeitsschutz als reine Formalität behandeln

2

Eigensicherung erst nach dem Vorfall mitdenken

3

Chefpflichten und Eigenverantwortung vermischen

Beste Lernstrategie

So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.

1

Mit echten Lagen aus Objekt, Streife und Veranstaltung lernen

2

Bei jeder Frage zuerst das Risiko benennen

3

Arbeitsschutz mit Kommunikation, Technik und Organisation zusammensehen

4

Eigensicherung ist Thema Nr. 1 – erst eigene Sicherheit, dann handeln

Nächster Schritt

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Dein Lernplan: So teilst du deine Zeit optimal auf

Dein Lernplan: So teilst du deine Zeit optimal auf

Basierend auf der Gewichtung dieser Seite empfiehlt sich eine klare Reihenfolge. Starte mit den großen Rechtsmodulen, sichere danach die beiden praxisstarken 16-Punkte-Module und arbeite die kleineren Themen anschließend gezielt nach.

PrioritätThemaPunkteEmpfohlener Lernzeit-Anteil
HochBGB (Bürgerliches Recht)2420 %
HochStraf- und Strafverfahrensrecht2420 %
MittelUmgang mit Menschen1615 %
MittelUnfallverhütungsvorschriften1615 %
BasisRecht der öffentlichen Sicherheit88 %
BasisSicherheitstechnik88 %
BasisGewerberecht45 %
BasisDatenschutzrecht45 %
BasisWaffenrecht44 %

Frühzeitig anfangen: Plane mindestens 6 bis 8 Wochen Vorlaufzeit ein und arbeite die Module systematisch nach Gewichtung durch.

Mit allen 9 Themen strukturiert weiterlernen

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Häufig gestellte Fragen zur 34a Sachkundeprüfung

Wie viele Fragen hat die 34a Sachkundeprüfung?

Die schriftliche Prüfung umfasst 82 Fragen in 120 Minuten. Zum Bestehen brauchst du mindestens 60 von 120 Punkten.

Wie hoch ist die Durchfallquote?

Je nach Bundesland und Prüfungsstelle liegt die Durchfallquote oft zwischen 40 und 50 Prozent. Einzelne Lern- und Branchenquellen nennen auch höhere Werte. Der wichtigste Hebel bleibt eine strukturierte Vorbereitung.

Was kostet die Prüfung?

Die Sachkundeprüfung ist kostenpflichtig. Viele Lernquellen nennen rund 170 Euro als groben Richtwert, die tatsächlichen Gebühren variieren aber je nach IHK teils deutlich.

Wie oft darf ich die Prüfung wiederholen?

Die Prüfung kann wiederholt werden. Wenn nur die mündliche Prüfung nicht bestanden wurde, kann sie bei vielen IHKs separat erneut abgelegt werden, ohne die schriftliche Prüfung noch einmal zu schreiben.

Wie lange ist der 34a-Schein gültig?

Der Sachkundenachweis ist unbefristet gültig. Einmal bestanden, bleibt er als Nachweis dauerhaft erhalten.

Wann findet die Prüfung statt?

Die schriftliche Sachkundeprüfung ist bundeseinheitlich organisiert und findet im Regelfall am dritten Donnerstag eines Monats statt. Die konkrete Anmeldung und Terminbestätigung läuft über deine zuständige IHK.

Quellen & Stand

Die wichtigsten Fakten dieser Seite wurden gegen öffentliche IHK- und Branchenquellen abgeglichen. Offizielle IHK- oder IHK-nahe Quellen stehen zuerst. Ergänzende Lern- und Fachquellen dienen dort als Zusatz, wo öffentliche Detailangaben nicht überall gleich tief verfügbar sind.

Stand dieser Inhaltsfassung: 8. März 2026. Gebühren, Einzelfristen und regionale Hinweise können je nach IHK abweichen.

Offizielle IHK- und IHK-nahe Quellen

Grundlage für Prüfungsformat, Termine, Schwerpunktsetzung, Gebührenhinweise und Wiederholungslogik.

Ergänzende Lern- und Fachquellen

Ergänzende Quellen für Gewichtungslogik, sachkundepflichtige Tätigkeiten und zusätzliche Einordnung zum neuen Bewertungssystem.

Mohamad Almajzoub

Mohamad Almajzoub

Mohamad Almajzoub hat die §34a Sachkundeprüfung selbst abgelegt und weiß genau, wo die größten Hürden liegen. Als Gründer von 34a Master entwickelt er digitale Lösungen, die komplexe juristische Sachverhalte verständlich und anwendbar machen – damit du die Prüfung beim ersten Mal bestehst.

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