Bereite dich mit 701 prüfungsnahen Fragen aus 9 Themenbereichen gezielt auf die schriftliche IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO vor. Du kannst alle Basis-Fragen direkt auf der Seite filtern, Antworten prüfen und die Erklärungen im Basis-Zugang gratis durcharbeiten.
Gut zu wissen: Die originalen IHK-Fragen sind nicht öffentlich. Unser Katalog mit 701 Fragen orientiert sich deshalb eng am bundesweit abgestimmten Prüfungsrahmen, am aktuellen Bewertungsverfahren und an den Sachgebieten aus der Bewachungsverordnung.
Redaktionell abgeglichen mit DIHK-/IHK-Informationen zum Prüfungsrahmen und den veröffentlichten Gesetzestexten. Wenn du den Prüfungsstoff zuerst sortieren willst, starte zusätzlich mit den 34a Themenbereichen, dem Leitfaden zur Sachkundeprüfung 34a oder direkt mit der Prüfungssimulation.
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Der 34a Fragenkatalog bündelt die Fragen, mit denen du dich gezielt auf die schriftliche Sachkundeprüfung vorbereiten kannst. Statt unsortiert zu üben, filterst du hier nach Themenbereich und Fragetyp und arbeitest genau an den Lücken, die für dein Bestehen relevant sind.
Typische Prüfungsfelder reichen von § 34a GewO und der Bewachungsverordnung über Hausrecht, Notwehr, Jedermannsrechte und Datenschutz bis zu Kommunikation, Deeskalation und Sicherheitstechnik. Genau diese Mischung bildet auch die spätere Prüfung ab.
Gerade das macht den Unterschied zwischen „ich habe schon viel gelesen“ und „ich bin für die IHK-Fragelogik wirklich bereit“. Wer gezielt Fragen durchsucht, erkennt Muster schneller, spart Zeit beim Wiederholen und lernt wesentlich strukturierter.
Die schriftliche 34a Prüfung deckt mehrere Rechts- und Praxismodule ab. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur wahllos zu üben, sondern thematisch zu arbeiten. Die Karten unten zeigen dir, wie viele Fragen pro Bereich im Katalog liegen und öffnen den passenden Themenfilter direkt auf dieser Seite. Wenn du sofort interaktiv lernen willst, kommst du von dort zusätzlich mit einem Klick in die App.
Themenbereich
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Viele unterschätzen nicht den Stoff, sondern das Format. In der 34a Prüfung geht es nicht nur darum, etwas schon einmal gehört zu haben. Du musst unter Zeitdruck sauber lesen, Antwortkombinationen prüfen und typische Fallunterscheidungen verstehen.
Seit dem Bewertungsstand ab 1. Juli 2025 zählt jede Frage auf dem Weg zu insgesamt 120 Punkten.
Ein Teil der Fragen hat genau eine, ein anderer Teil zwei richtige Antworten.
Du brauchst mindestens 50 Prozent, um den schriftlichen Teil sicher zu bestehen.
Der größte Fehler ist, Fragen nur zum Häkchen-Sammeln zu nutzen. Wirklich effektiv wird der Katalog erst, wenn du ihn strategisch einsetzt: erst Überblick gewinnen, dann Schwächen eingrenzen, anschließend unter Zeitdruck testen.
Der 34a Fragenkatalog ist die thematisch sortierte Sammlung aller Prüfungsfragen, mit denen du dich auf die schriftliche Sachkundeprüfung vorbereiten kannst. Auf dieser Seite kannst du die Fragen direkt filtern, durchsuchen und seitenweise durcharbeiten.
Nein. Die Original-Prüfungsfragen der IHK sind nicht öffentlich. Unsere Fragen orientieren sich aber eng an Themen, Struktur, Schwierigkeitsgrad und Prüfungslogik der echten 34a Sachkundeprüfung.

Geprüfter Sachkundiger nach §34a GewO und Gründer von 34a Master. Er hat die Plattform gebaut, weil er selbst erlebt hat, wie unübersichtlich die Vorbereitung ohne die richtigen Materialien ist – und das ändern wollte.
Basis-Zugang gratis. Einfach loslegen.
Jetzt startenRichtige Antworten: A, E
Kohlendioxid (CO2) ist ein spezielles Löschmittel, das im Sicherheitsgewerbe gemäß § 34a GewO und den Unfallverhütungsvorschriften (DGUV Vorschrift 1) eine wichtige Rolle spielt, insbesondere beim Schutz von hochwertiger Technik. Die korrekte Antwort A ist richtig, weil CO2 primär durch den sogenannten Stickeffekt (Sauerstoffverdrängung) wirkt. Da CO2 schwerer als Luft ist, legt es sich über den Brandherd und verdrängt den für die chemische Reaktion notwendigen Sauerstoff. Ohne Sauerstoff erlischt die Flamme. Die Antwort E ist ebenfalls korrekt, da CO2 ein gasförmiges Löschmittel ist, das sich nach der Anwendung rückstandsfrei verflüchtigt. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Pulverlöschern, die durch feine Salze enorme Korrosionsschäden an Platinen verursachen würden. Daher ist CO2 das Standardlöschmittel für Serverräume und elektrische Anlagen.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Antwort B ist lebensgefährlich falsch: CO2 ist zwar in der Atmosphäre natürlich vorhanden, wirkt aber in hohen Konzentrationen als Erstickungsgas. Da es den Sauerstoff verdrängt, besteht in kleinen, schlecht belüfteten Räumen akute Erstickungsgefahr für Menschen. Gemäß ASR A2.2 (Technische Regeln für Arbeitsstätten) müssen beim Einsatz von CO2-Löschern in engen Räumen besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Antwort C ist falsch, da CO2 für die Brandklasse A (feste Stoffe wie Holz oder Papier, die Glut bilden) ungeeignet ist. CO2 löscht nur die Flamme, kann aber die tiefliegende Glut nicht kühlen, weshalb es schnell zu Rückzündungen kommt. Antwort D ist falsch, da CO2 ein Gas ist und keinen Schaumteppich bildet; dies wäre die Eigenschaft von Schaumlöschmitteln. Antwort F ist nicht korrekt, da CO2 zwar sehr kalt aus dem Löschrohr austritt (ca. -78 °C), der Hauptlöscheffekt jedoch das Ersticken und nicht das Kühlen ist. Ein Sicherheitsmitarbeiter muss zudem die Gefahr von Kälteverbrennungen beachten, wenn er das Schneerohr unsachgemäß hält. Die Kenntnis dieser physikalischen Abläufe ist für die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO essenziell, um im Brandfall die richtigen Entscheidungen gemäß der Garantenstellung des Sicherheitsmitarbeiters zu treffen.
Richtige Antworten: B, C
Im Falle eines Entstehungsbrandes ist besonnenes, aber schnelles Handeln lebenswichtig. Als Sicherheitskraft nach § 34a GewO gehört der vorbeugende und abwehrende Brandschutz zu Ihren Kernaufgaben. Die rechtliche Grundlage für das Verhalten im Brandfall ergibt sich primär aus der DGUV Vorschrift 1 (Grundsätze der Prävention), insbesondere § 22 (Notfallmaßnahmen), sowie dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) § 10, der die Erste Hilfe und Brandbekämpfung regelt.
Warum sind die Antworten B und C korrekt?
1. Alarmierung (B): Die Betätigung des manuellen Brandmelders (Druckknopffeuermelder) ist die sicherste Methode, um die Rettungskette unverzüglich in Gang zu setzen. Hierdurch wird die Brandmeldeanlage (BMA) aktiviert, die meist direkt mit der Feuerwehr oder einer ständig besetzten Stelle verbunden ist. Gemäß DIN 14675 ist dies der Standard für die manuelle Branderkennung. Eine frühzeitige Alarmierung ist entscheidend, da sich ein Entstehungsbrand innerhalb weniger Minuten zu einem Vollbrand entwickeln kann.
Richtige Antworten: B, E
In der Sicherheitsbranche ist der Eigenschutz das oberste Gebot. Wenn Sie während eines Kontrollgangs Rauch in einem Chemielabor bemerken, befinden Sie sich in einer Hochrisikosituation. Da Sie nicht wissen, welche Stoffe dort gelagert werden, müssen Sie zwingend davon ausgehen, dass die entstehenden Gase hochgradig toxisch (giftig), ätzend oder sogar explosiv sein können. Gemäß der DGUV Vorschrift 23 (Wach- und Sicherungsdienste) ist jeder Sicherheitsmitarbeiter verpflichtet, Gefahren für Leben und Gesundheit abzuwenden, darf sich dabei aber nicht selbst in Lebensgefahr bringen.
Die Antwortmöglichkeiten B und E sind korrekt, weil sie den taktischen Grundsätzen der Gefahrenabwehr entsprechen. Es ist mit giftigen Dämpfen zu rechnen (B), da chemische Reaktionen unvorhersehbare Nebenprodukte erzeugen. Ein großer Sicherheitsabstand (E) ist die einzige effektive Maßnahme, um eine Inhalation (Einatmen) von Schadstoffen zu verhindern, solange keine geeignete persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie schwerer Atemschutz vorhanden ist.
Warum sind die anderen Optionen falsch und gefährlich?
- Antwort A (Fenster öffnen): Das Zuführen von Sauerstoff kann einen Schwelbrand schlagartig in einen Vollbrand verwandeln (Flashover). Zudem könnten giftige Gase unkontrolliert in die Umgebung entweichen.
Richtige Antworten: B, D
In der Sicherheitstechnik nach § 34a GewO unterscheiden wir zwischen mechanischen, elektronischen und organisatorischen Sicherungsmaßnahmen. Die Verglasung gehört zur mechanischen Sicherheitstechnik. Die Norm DIN EN 356 regelt die Klassifizierung von Sicherheitsglas. Die Klassen P1A bis P5A bezeichnen dabei die sogenannte „durchwurfhemmende Verglasung“. Diese besteht aus Verbund-Sicherheitsglas (VSG). VSG ist ein spezieller Aufbau, bei dem mindestens zwei Glasscheiben durch eine extrem reißfeste, transparente Kunststofffolie (meist Polyvinylbutyral, PVB) miteinander verklebt sind.
Die korrekten Antworten sind B und D, weil:
1. (B) Die Verwendung von VSG das Durchwerfen von Gegenständen massiv erschwert. Selbst wenn das Glas bricht, hält die Folie die Struktur zusammen.
2. (D) Die Splitterbindung ein wesentliches Sicherheitsmerkmal ist. Bei einem Bruch bleiben die scharfen Glassplitter an der Folie haften, was das Verletzungsrisiko für Personen im Innenraum minimiert und den Tätern den Durchgriff verwehrt.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Richtige Antwort: B
Um zu verstehen, warum ein Feuer brennt oder erlischt, müssen wir uns mit der physikalischen Grundlage des Brandschutzes beschäftigen: dem sogenannten Verbrennungsdreieck. Dieses Modell ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung gemäß § 34a GewO (Gewerbeordnung) und der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe. Das Verbrennungsdreieck besagt, dass für eine Verbrennung drei Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sein müssen: 1. Ein brennbarer Stoff (z. B. Holz, Papier, Gas), 2. Sauerstoff (als Oxidationsmittel) und 3. Die notwendige Zündtemperatur (Wärmeenergie). In dem beschriebenen Szenario ist weiterhin brennbarer Stoff vorhanden. Da das Feuer bereits brannte, war auch die Zündtemperatur erreicht. Wenn das Feuer nun „abrupt“ erlischt, kann dies nur daran liegen, dass die Zufuhr des dritten Elements – des Sauerstoffs – unterbrochen wurde. In der Chemie bezeichnen wir Sauerstoff als Oxidationsmittel, da er die chemische Reaktion (Oxidation) erst ermöglicht. Ohne Sauerstoff bricht die Kettenreaktion zusammen, und das Feuer geht aus. Diesen Effekt nennt man „Ersticken“. Im Sicherheitsdienst ist dieses Wissen lebenswichtig, da es die Grundlage für die Wahl des richtigen Löschmittels bildet (z. B. CO2-Löscher zum Ersticken). Gemäß der DGUV Vorschrift 23 (Wach- und Sicherungsdienste) und dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist der Sicherheitsmitarbeiter verpflichtet, Gefahren wie Brände frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Richtige Antwort: B
Um ein Firmengelände effektiv vor unbefugtem Betreten zu schützen, reicht eine einzelne Maßnahme oft nicht aus. Im Sicherheitsgewerbe nach § 34a GewO sprechen wir vom „Drei-Säulen-Modell“ der Sicherheitstechnik: Mechanik, Elektronik und Organisation. Die effektivste technische Maßnahme in dieser Auswahl ist das Zutrittskontrollsystem (ZKA), da es die Identität einer Person prüft und den physischen Zugang nur bei Berechtigung freigibt. Ein ZKA besteht meist aus einem Identifikationsmittel (z. B. Ausweis, Chip oder Biometrie), einem Leser und einer Steuereinheit, die das Schloss (die Mechanik) freischaltet. Rechtlich stützt sich der Schutz des Geländes auf das Hausrecht des Eigentümers gemäß § 903 BGB (Befugnisse des Eigentümers) und den Schutz des Besitzes nach § 858 BGB (Verbotene Eigenmacht). Wer unbefugt eindringt, begeht zudem Hausfriedensbruch gemäß § 123 StGB.
Warum sind die anderen Antworten weniger effektiv oder falsch?
Kameras (Antwort A) dienen primär der Beobachtung, Detektion und Beweissicherung (gemäß DSGVO und § 4 BDSG), verhindern aber physisch niemanden am Eintreten. Schilder (Antwort C) haben lediglich eine rechtliche Hinweisfunktion und eine geringe psychologische Hemmschwelle, stellen aber kein technisches Hindernis dar. Helles Licht (Antwort D) dient der Abschreckung und der besseren Sichtbarkeit für das Personal oder Kameras, stoppt aber keinen Eindringling. Lautsprecher (Antwort E) können zur Abschreckung oder Anweisung genutzt werden, sind aber keine Barriere. Offene Tore (Antwort F) sind das Gegenteil von Sicherheit und laden Unbefugte förmlich ein. Ein modernes ZKA arbeitet oft nach dem Prinzip der Zwangsläufigkeit: Ein Alarm kann nur dann scharfgeschaltet werden, wenn alle Zugänge ordnungsgemäß durch das ZKA verriegelt sind. Zudem müssen bei der Protokollierung von Zutrittsdaten die strengen Regeln der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beachtet werden, da hier personenbezogene Daten verarbeitet werden. Die technische Norm DIN EN 60839 definiert dabei die Anforderungen an solche elektronischen Zutrittskontrollanlagen, um eine hohe Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
Richtige Antwort: B
In der Sicherheitstechnik, die ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung nach § 34a GewO (Gewerbeordnung) ist, unterscheiden wir grundlegend zwischen verschiedenen Überwachungsformen innerhalb einer Einbruchmeldeanlage (EMA). Die Frage zielt auf die sogenannte Raumüberwachung ab, die auch als Fallenüberwachung (Fallenüberwachung) bezeichnet wird. Das Ziel dieser Überwachungsform ist es, einen Eindringling zu detektieren, der sich bereits im Inneren eines Objektes befindet und sich dort bewegt. Der Bewegungsmelder (Antwort B) ist hierfür das Standardgerät. Die meisten modernen Bewegungsmelder arbeiten auf Basis von Passiv-Infrarot-Technologie (PIR). Diese Sensoren reagieren auf die Veränderung der Wärmestrahlung in ihrem Erfassungsbereich, die durch einen menschlichen Körper in Kombination mit Bewegung ausgelöst wird.
Rechtlich und normativ ist dies in der DIN EN 50131 (VDE 0830-2) sowie in den Unfallverhütungsvorschriften der DGUV Vorschrift 23 (Wach- und Sicherungsdienste) verankert. Die DGUV V23 schreibt vor, dass technische Hilfsmittel ordnungsgemäß funktionieren müssen, um die Sicherheit des Personals zu gewährleisten.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Richtige Antwort: C
In der Sicherheitstechnik ist die präzise Unterscheidung zwischen verschiedenen Meldeeinrichtungen von entscheidender Bedeutung für das richtige Handeln im Notfall. Wenn Sie als Sicherheitskraft gemäß § 34a GewO in einem gewerblichen Objekt tätig sind, gehört die Überwachung von Gefahrenmeldeanlagen (GMA) zu Ihren Kernaufgaben. In diesem speziellen Fall geht es um den Unterschied zwischen einem roten Handfeuermelder und einem blauen Handmelder mit der Aufschrift „Hausalarm“.
Gemäß den technischen Normen wie der DIN 14675 (Brandmeldeanlagen) und der VDE 0833 (Gefahrenmeldeanlagen) sind Brandmeldeanlagen (BMA) oft so konfiguriert, dass rote Handmelder direkt die Feuerwehrleitstelle über eine Übertragungseinrichtung (ÜE) alarmieren. Ein blauer Handmelder mit der Aufschrift „Hausalarm“ hingegen dient primär der internen Warnung. Die technische Folge bei Betätigung dieses blauen Melders ist eine gebäudeinterne Alarmierung (Antwort C). Dies bedeutet, dass im Gebäude Sirenen, Blitzleuchten oder Sprachdurchsagen aktiviert werden, um die anwesenden Personen vor einer Gefahr zu warnen und eine Evakuierung einzuleiten. Es erfolgt jedoch in der Standardkonfiguration KEINE automatische Weiterleitung an die Feuerwehr. Als Sicherheitsmitarbeiter müssen Sie daher nach Betätigung des Hausalarms zwingend die Feuerwehr manuell über den Notruf 112 verständigen, um Ihrer Garantenstellung und den Unfallverhütungsvorschriften (DGUV Vorschrift 1) gerecht zu werden.
Richtige Antwort: B
Im Bereich des Objektschutzes und der Sicherheitsberatung nach § 34a GewO spielt die mechanische Sicherungstechnik eine zentrale Rolle. Sie bildet die erste physische Barriere gegen unbefugtes Eindringen. Die Norm DIN EN 1627 ist hierbei das maßgebliche Regelwerk, das Fenster, Türen und Abschlüsse in verschiedene Widerstandsklassen (Resistance Classes, kurz RC) einteilt. Die polizeilichen Beratungsstellen der Länder geben klare Empfehlungen heraus, um den Schutz von Privatobjekten zu standardisieren. Für Fenster im Erdgeschoss, die leicht erreichbar sind, lautet die polizeiliche Mindestempfehlung: Widerstandsklasse RC 2.
Warum ist gerade RC 2 die Empfehlung? Ein Großteil der Einbrüche in Deutschland wird von sogenannten Gelegenheitstätern verübt. Diese Täter nutzen einfache Werkzeuge wie Schraubendreher, Zangen oder Keile, um Fenster oder Türen aufzuhebeln. Die Klasse RC 2 ist darauf ausgelegt, einem solchen Täter mindestens drei Minuten lang standzuhalten. In der Kriminalistik weiß man: Wenn ein Täter nicht innerhalb weniger Minuten Erfolg hat, bricht er den Versuch meist ab, um nicht entdeckt zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil von RC 2 ist zudem die Verwendung von einbruchhemmender Verglasung (P4A-Glas), die ein einfaches Einschlagen der Scheibe erschwert.
Richtige Antwort: B
In der privaten Sicherheitsbranche ist der Umgang mit Videotechnik (CCTV) ein hochsensibles Thema, das strengen rechtlichen Regeln unterliegt. Die richtige Antwort ist B, weil im Datenschutzrecht der Grundsatz der Speicherbegrenzung und der Zweckbindung gilt. Gemäß Art. 5 Abs. 1 lit. e der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen personenbezogene Daten in einer Form gespeichert werden, die die Identifizierung der betroffenen Personen nur so lange ermöglicht, wie es für die Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist. Sobald der Zweck der Überwachung (z. B. Schutz vor Vandalismus während der Nachtstunden) erfüllt ist oder kein berechtigtes Interesse mehr an der Speicherung besteht, müssen die Daten gelöscht werden (§ 4 BDSG). In der Praxis bedeutet dies meist eine Löschung nach 48 bis 72 Stunden. Eine Speicherung über ein ganzes Jahr ohne einen konkreten Vorfall (wie eine laufende polizeiliche Ermittlung) wäre ein massiver Verstoß gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, welches aus Art. 1 und Art. 2 des Grundgesetzes (GG) abgeleitet wird.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Antwort A ist falsch, da das „Aufheben von allem“ gegen den Grundsatz der Datenminimierung verstößt. Werden Daten ohne Grund gehortet, drohen dem Unternehmen hohe Bußgelder durch die Aufsichtsbehörden. Antwort C (10 Jahre) ist falsch, da hier eine Verwechslung mit steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen für Buchhaltungsunterlagen vorliegt; für Videodaten gibt es keine solche gesetzliche Pflicht, im Gegenteil, sie ist verboten. Antwort D ist falsch, da das Gesetz hier keinen Spielraum für ein „Vielleicht“ lässt; die Löschpflicht ist eine strikte Rechtspflicht. Antwort E ist falsch, weil die Kapazität der Festplatte kein rechtliches Kriterium ist. Auch wenn die Festplatte 100 Terabyte groß wäre, dürften die Daten nicht länger als nötig behalten werden. Antwort F ist falsch, da der Grundsatz „Der Kunde ist König“ im Recht nicht über zwingenden gesetzlichen Datenschutzbestimmungen steht. Ein Sicherheitsmitarbeiter muss sich an das Gesetz halten, auch wenn der Kunde (Auftraggeber) etwas anderes verlangt. Die Einhaltung dieser Regeln ist auch Teil der Zuverlässigkeit gemäß § 34a Gewerbeordnung (GewO). Werden Aufnahmen unzulässig lange gespeichert, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder gar eine Straftat gegen die Privatsphäre der gefilmten Personen.
Themenbereich
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Von Gewerberecht bis Umgang mit Menschen musst du die ganze Breite des Stoffs beherrschen.
Nicht jede 34a Frage sieht gleich aus. Manche Aufgaben prüfen reines Grundlagenwissen, andere arbeiten mit kurzen Situationen aus dem Sicherheitsalltag. Wenn du die typischen Fragestile erkennst, beantwortest du auch neue Fragen deutlich sicherer.
Hier geht es um Begriffe, Paragraphen, Pflichten und Grundlagen. Solche Fragen wirken oft einfach, sind aber gefährlich, wenn du Definitionen nur ungefähr kennst.
Diese Aufgaben beschreiben eine Situation, zum Beispiel einen Ladendiebstahl, einen Platzverweis oder einen Konflikt am Eingang. Entscheidend ist, welche Rechtsgrundlage in genau diesem Fall passt, zum Beispiel § 32 StGB, § 34 StGB oder § 127 Abs. 1 StPO.
Hier musst du besonders sauber lesen. Oft sind zwei Antworten richtig, aber nur in der genauen Kombination. Wer zu schnell klickt, verliert hier viele Punkte.
Beispiel 1
Eine Person weigert sich, ein privates Gelände zu verlassen. Dann wird oft nicht nur gefragt, was du tun darfst, sondern auch, unter welchen Voraussetzungen du auf Basis von Hausrecht und Besitzschutz nach §§ 858 ff. und 903 BGB handeln darfst.
Beispiel 2
Diese Fragen testen selten nur Definitionen. Meist musst du erkennen, ob gerade ein Angriff vorliegt oder ob eine Gefahr abgewehrt wird. Genau da passieren viele Fehler zwischen § 32 StGB, § 34 StGB und den zivilrechtlichen Notstandsregeln aus §§ 228 und 904 BGB.
Beispiel 3
Hier geht es oft um Deeskalation, Kommunikation und Auftreten. Solche Fragen wirken weich, sind aber prüfungsrelevant und entscheiden mit über deinen Gesamtscore.
Beispiel 4
Typisch sind Fragen dazu, welche Daten du weitergeben darfst, wer Zugriff haben darf und wann eine Verarbeitung unzulässig ist. Diese Aufgaben wirken knapp, prüfen aber oft sehr genau, ob du zwischen zulässiger Dokumentation, Weitergabe und Datenschutzpflicht unterscheiden kannst.
In der App bekommst du zum Fragenkatalog zusätzlich Fortschritt, Bookmarks, Wiederholungen und die komplette Prüfungssimulation in einem System.
Ja. Du kannst den Fragenkatalog nach Themenbereich und Fragetyp filtern und zusätzlich nach Stichwörtern suchen. So findest du gezielt die Fragen, die du gerade wiederholen möchtest.
Aktuell umfasst der Fragenkatalog 701 Fragen aus 9 prüfungsrelevanten Themenbereichen. Damit kannst du sowohl gezielt nach Modulen lernen als auch breit für die gesamte Prüfung trainieren.
Diese zusätzlichen Lern-Funktionen stehen dir in der 34a Master App zur Verfügung. Dort kannst du deinen Fortschritt verfolgen, schwierige Fragen markieren und strukturiert weiterlernen.
Ja. Die Katalog-Seite ist mobil nutzbar, und die 34a Master App ist zusätzlich komplett für das Handy optimiert. So kannst du Fragen bequem unterwegs durcharbeiten und später nahtlos in der App weiterlernen.
2. Eindämmung (C): Das Schließen der Türen zum Brandraum ist eine der effektivsten Sofortmaßnahmen. Feuer benötigt für die Verbrennung Sauerstoff. Durch das Schließen der Tür wird die Sauerstoffzufuhr begrenzt und – was noch wichtiger ist – die Ausbreitung von hochgiftigem Brandrauch (Rauchausbreitung) in Flure und Rettungswege verhindert. Dies schützt Menschenleben in anderen Gebäudeteilen und hält die Fluchtwege rauchfrei.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- Antwort A: Das Öffnen der Fenster ist fatal. Es führt dem Feuer massiv frischen Sauerstoff zu, was zu einer schlagartigen Brandausbreitung (Flashover-Gefahr) führen kann. Zudem zieht der Rauch nach außen und könnte andere Stockwerke gefährden.
- Antwort D: Türen dürfen niemals offen gelassen werden. Der Brandrauch ist die größte Gefahr; er führt bereits nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit. Die Feuerwehr verfügt über Spezialwerkzeug und das nötige Wissen, um in verrauchte Bereiche vorzudringen. Ein offener Rettungsweg für die Feuerwehr bedeutet gleichzeitig einen offenen Ausbreitungsweg für den Rauch.
- Antwort E: Die Nutzung von Aufzügen (Personenaufzügen) im Brandfall ist streng verboten. Bei einem Brand kann es jederzeit zu einem Stromausfall kommen, wodurch Personen im Fahrstuhl stecken bleiben. Zudem wirkt der Aufzugsschacht wie ein Kamin, der Rauch ansaugt und die Kabine zur tödlichen Falle macht.
- Antwort F: Telefonate mit Kollegen kosten wertvolle Zeit. Die technische Alarmierung über die BMA hat immer Vorrang, da sie automatisiert und normgerecht erfolgt. Erst nach der Alarmierung und Sicherung des Bereichs erfolgt die weitere Kommunikation.
Zusammenfassend gilt: Ruhe bewahren, Alarmieren, Retten, Türen schließen und Löschversuch nur ohne Eigengefährdung unter Beachtung der Brandschutzordnung (Teil A, B, C).
- Antwort C (Löschen mit Wasser): Viele Chemikalien reagieren heftig mit Wasser (z. B. Alkalimetalle), was zu Explosionen oder der Freisetzung von noch gefährlicheren Gasen führen kann. Ohne Kenntnis des Stoffes ist Wasser lebensgefährlich.
- Antwort D (Riechen am Rauch): Dies ist grob fahrlässig. Viele chemische Kampf- oder Giftstoffe sind geruchlos oder führen bereits bei einem einzigen Atemzug zu schweren Lungenschäden oder zum Tod.
- Antwort F (Licht einschalten): In Chemielaboren können sich brennbare Gas-Luft-Gemische bilden. Der winzige Funke beim Betätigen eines Lichtschalters kann eine gewaltige Explosion auslösen (Ex-Schutz-Regeln).
Rechtlich stützt sich dieses Verhalten auf das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), das den Schutz der Beschäftigten priorisiert. Zudem greift der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Sachwerte, die durch das BGB geschützt sind, stehen in der Rechtsgüterhierarchie weit unter dem Leben und der körperlichen Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz - GG). Auch der Aggressivnotstand gemäß § 904 BGB rechtfertigt hier kein riskantes Eingreifen, da die Gefahr für das eigene Leben zu groß ist. Ihre Aufgabe ist es, die Feuerwehr zu alarmieren, den Bereich abzusperren und die Einsatzkräfte über die Unklarheit der Stoffe zu informieren.
- Antwort A ist falsch, da der Schutz gegen Durchschuss (Faustfeuerwaffen) in der DIN EN 1063 geregelt ist (Klassen BR1 bis BR7). P-Klassen schützen nicht vor Projektilen.
- Antwort C ist falsch, da es in der Sicherheitstechnik keine „unzerstörbaren“ Materialien gibt. Jede mechanische Sicherung dient primär dem Zeitgewinn (Widerstandszeitwert). Mit genügend krimineller Energie und dem richtigen Werkzeug ist jedes Glas überwindbar.
- Antwort E ist falsch, da Glas eine passive Komponente ist. Ein „stiller Alarm“ wird nur ausgelöst, wenn zusätzlich elektronische Melder (z.B. Glasbruchmelder nach VdS-Richtlinien) installiert sind.
- Antwort F ist falsch, da P6B bis P8B „durchbruchhemmende“ Verglasungen sind. Diese werden nicht mit einer Fallkugel, sondern mit einer Axt geprüft und bieten einen deutlich höheren Schutz gegen gezielte Angriffe mit Einbruchwerkzeugen.
Rechtlich gesehen ist die Kenntnis dieser Normen für Sicherheitsmitarbeiter wichtig, um Gefährdungsbeurteilungen im Objektschutz korrekt durchzuführen und die mechanische Barrierewirkung im Rahmen der DGUV Vorschrift 23 (Wach- und Sicherungsdienste) einschätzen zu können.
Schauen wir uns an, warum die anderen Antworten falsch sind:
Antwort A (Wasser) ist ein Löschmittel, das primär durch Kühlung wirkt, aber keine notwendige Voraussetzung für die Entstehung eines Brandes ist.
Antwort C ist fachlich falsch, da Kohlenstoffdioxid (CO2) ein Löschmittel ist und Brände unterdrückt, anstatt sie als „Reaktionsbeschleuniger“ zu fördern.
Antwort D ist ebenfalls falsch, da Stickstoff ein inertes Gas ist, das zur Brandbekämpfung oder Inertisierung genutzt wird; es ist kein Brandförderer.
Antwort E (katalytische Wirkung) ist ein Begriff aus der Chemie, der hier nicht zutrifft, da die Umgebungsluft lediglich den Sauerstoff liefert.
Antwort F (Zerteilungsgrad) beschreibt zwar, wie schnell ein Stoff brennen kann (z. B. Holzstaub brennt schneller als ein massiver Balken), ist aber keine der drei Grundvoraussetzungen des klassischen Verbrennungsdreiecks. Die korrekte Antwort ist daher B, da der Entzug von Sauerstoff (Oxidationsmittel) das Feuer unmittelbar zum Erlöschen bringt.
1. Magnetkontakte (A) gehören zur Außenhautüberwachung (Außenhautüberwachung). Sie sichern Fenster und Türen gegen Öffnen. Wenn der Einbrecher bereits im Raum ist (z. B. durch die Decke oder eine Wand gekommen ist), löst ein Magnetkontakt nicht aus.
2. Glasbruchmelder (C) reagieren nur auf das spezifische Geräusch oder die Schwingung von brechendem Glas. Sie detektieren keine Bewegung im Raum.
3. Rauchmelder (D) sind Komponenten einer Brandmeldeanlage (BMA) und dienen dem Personenschutz und Sachschutz vor Feuer, nicht der Einbruchprävention.
4. Eine Kamera (E) dient primär der Verifikation, Dokumentation oder Identifizierung. Ohne eine zusätzliche intelligente Videoanalyse-Software gilt sie im klassischen Sinne nicht als automatischer Bewegungsmelder für eine EMA-Alarmierung im Sinne der Fallenüberwachung. Zudem müssen hierbei die strengen Regeln des Datenschutzes (BDSG und DSGVO) sowie das Recht am eigenen Bild (§ 22 KUG) beachtet werden.
5. Eine Lichtschranke außen (F) dient dem Perimeterschutz (Geländeüberwachung) und meldet das Betreten des Grundstücks, aber nicht die Bewegung innerhalb eines spezifischen Raumes.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Nur der Bewegungsmelder erfüllt die Anforderung der Fallenüberwachung im Innenraum zuverlässig, indem er die Infrarot-Signatur des Täters erfasst.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- Antwort A ist falsch, da die automatische Alarmierung der Feuerwehr typischerweise den roten Handfeuermeldern vorbehalten ist. Ein blauer Melder ist rechtlich und technisch davon getrennt.
- Antwort B ist falsch, da Sprinkleranlagen (ortsfeste Wasserlöschanlagen) in der Regel durch thermische Auslöselemente (z. B. Glasfassampullen) direkt am Sprinklerkopf bei Hitzeeinwirkung auslösen und nicht durch einen manuellen blauen Druckknopfmelder.
- Antwort D ist falsch, da eine Überfallmeldeanlage (ÜMA) dazu dient, bei Raubüberfällen einen stillen Alarm an die Polizei oder einen Sicherheitsdienst abzusetzen. Ein Hausalarm für Brandfälle hat hiermit technisch nichts zu tun.
- Antwort E ist falsch, da eine sofortige Abschaltung der gesamten Stromversorgung die Evakuierung (z. B. durch Ausfall der Beleuchtung, sofern keine Notbeleuchtung greift) massiv behindern könnte. Solche Schaltungen sind nicht die primäre Folge eines Hausalarms.
- Antwort F ist falsch, da Brandschutztüren im Alarmfall gemäß Brandschutzkonzept schließen müssen, um die Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern (Rauchabschnittsbildung), anstatt sich zu entriegeln. Fluchtwege werden über Panikschlösser oder elektrische Verriegelungen, die im Notfall freigeben, gesichert, aber das Schließen der Brandschutzabschlüsse ist die primäre brandschutztechnische Reaktion.
Lassen Sie uns die falschen Antworten analysieren:
- RC 1 / RC 1 N: Diese Klassen bieten lediglich einen Grundschutz gegen Vandalismus (z. B. Gegentreten oder Schulterwurf), verfügen aber über keinerlei geprüften Widerstand gegen Hebelwerkzeuge. Die Polizei rät hiervon für das Erdgeschoss dringend ab.
- RC 2 N: Das „N“ steht für „Normalglas“. Hier werden zwar die Rahmen und Beschläge wie bei RC 2 geprüft, aber es gibt keine Anforderungen an das Glas. Da Täter im Erdgeschoss oft die Scheibe einschlagen, um an den Fenstergriff zu gelangen, reicht RC 2 N ohne zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen (wie abschließbare Fenstergriffe nach DIN 18267) oft nicht aus.
- RC 4 und RC 6: Diese Klassen sind für den privaten Wohnbereich unüblich und extrem kostspielig. RC 4 schützt gegen erfahrene Täter mit schweren Werkzeugen (Sägen, Bohrmaschinen), während RC 6 sogar Hochleistungswerkzeugen wie Winkelschleifern standhält. Solche Klassen finden eher in Banken oder bei Juwelieren Anwendung.
Rechtlich gesehen ist die Einhaltung dieser Normen zwar kein Gesetz im Sinne des StGB, jedoch gelten sie als „anerkannte Regeln der Technik“. Im Falle eines Schadens prüfen Versicherungen oft, ob die mechanischen Sicherungen dem Stand der Technik entsprachen. Werden Empfehlungen der Polizei ignoriert, kann dies unter Umständen Auswirkungen auf den Versicherungsschutz oder Haftungsfragen im Rahmen der Bewachungsverordnung (BewachV) haben.