Bereite dich mit 701 prüfungsnahen Fragen aus 9 Themenbereichen gezielt auf die schriftliche IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO vor. Du kannst alle Basis-Fragen direkt auf der Seite filtern, Antworten prüfen und die Erklärungen im Basis-Zugang gratis durcharbeiten.
Gut zu wissen: Die originalen IHK-Fragen sind nicht öffentlich. Unser Katalog mit 701 Fragen orientiert sich deshalb eng am bundesweit abgestimmten Prüfungsrahmen, am aktuellen Bewertungsverfahren und an den Sachgebieten aus der Bewachungsverordnung.
Redaktionell abgeglichen mit DIHK-/IHK-Informationen zum Prüfungsrahmen und den veröffentlichten Gesetzestexten. Wenn du den Prüfungsstoff zuerst sortieren willst, starte zusätzlich mit den 34a Themenbereichen, dem Leitfaden zur Sachkundeprüfung 34a oder direkt mit der Prüfungssimulation.
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Der 34a Fragenkatalog bündelt die Fragen, mit denen du dich gezielt auf die schriftliche Sachkundeprüfung vorbereiten kannst. Statt unsortiert zu üben, filterst du hier nach Themenbereich und Fragetyp und arbeitest genau an den Lücken, die für dein Bestehen relevant sind.
Typische Prüfungsfelder reichen von § 34a GewO und der Bewachungsverordnung über Hausrecht, Notwehr, Jedermannsrechte und Datenschutz bis zu Kommunikation, Deeskalation und Sicherheitstechnik. Genau diese Mischung bildet auch die spätere Prüfung ab.
Gerade das macht den Unterschied zwischen „ich habe schon viel gelesen“ und „ich bin für die IHK-Fragelogik wirklich bereit“. Wer gezielt Fragen durchsucht, erkennt Muster schneller, spart Zeit beim Wiederholen und lernt wesentlich strukturierter.
Die schriftliche 34a Prüfung deckt mehrere Rechts- und Praxismodule ab. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur wahllos zu üben, sondern thematisch zu arbeiten. Die Karten unten zeigen dir, wie viele Fragen pro Bereich im Katalog liegen und öffnen den passenden Themenfilter direkt auf dieser Seite. Wenn du sofort interaktiv lernen willst, kommst du von dort zusätzlich mit einem Klick in die App.
Themenbereich
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Viele unterschätzen nicht den Stoff, sondern das Format. In der 34a Prüfung geht es nicht nur darum, etwas schon einmal gehört zu haben. Du musst unter Zeitdruck sauber lesen, Antwortkombinationen prüfen und typische Fallunterscheidungen verstehen.
Seit dem Bewertungsstand ab 1. Juli 2025 zählt jede Frage auf dem Weg zu insgesamt 120 Punkten.
Ein Teil der Fragen hat genau eine, ein anderer Teil zwei richtige Antworten.
Du brauchst mindestens 50 Prozent, um den schriftlichen Teil sicher zu bestehen.
Der größte Fehler ist, Fragen nur zum Häkchen-Sammeln zu nutzen. Wirklich effektiv wird der Katalog erst, wenn du ihn strategisch einsetzt: erst Überblick gewinnen, dann Schwächen eingrenzen, anschließend unter Zeitdruck testen.
Der 34a Fragenkatalog ist die thematisch sortierte Sammlung aller Prüfungsfragen, mit denen du dich auf die schriftliche Sachkundeprüfung vorbereiten kannst. Auf dieser Seite kannst du die Fragen direkt filtern, durchsuchen und seitenweise durcharbeiten.
Nein. Die Original-Prüfungsfragen der IHK sind nicht öffentlich. Unsere Fragen orientieren sich aber eng an Themen, Struktur, Schwierigkeitsgrad und Prüfungslogik der echten 34a Sachkundeprüfung.

Geprüfter Sachkundiger nach §34a GewO und Gründer von 34a Master. Er hat die Plattform gebaut, weil er selbst erlebt hat, wie unübersichtlich die Vorbereitung ohne die richtigen Materialien ist – und das ändern wollte.
Basis-Zugang gratis. Einfach loslegen.
Jetzt startenRichtige Antwort: C
In der Sicherheitsbranche nach § 34a GewO (Gewerbeordnung) ist der professionelle Umgang mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen eine Kernkompetenz. Wenn Sie als Sicherheitsmitarbeiter zu einem Tatort kommen, an dem ein Raubüberfall stattgefunden hat, greifen sofort rechtliche und ethische Verpflichtungen. Gemäß § 323c StGB (Unterlassene Hilfeleistung) sind Sie gesetzlich verpflichtet, Hilfe zu leisten, die erforderlich und zumutbar ist. Ein Opfer, das zittert und repetitive Fragen stellt, befindet sich in einem akuten psychischen Schockzustand. Hier ist nicht nur körperliche Erste Hilfe gefragt, sondern vor allem psychologische Betreuung.
Die richtige Antwort ist C, weil das primäre Bedürfnis eines Opfers nach einer Gewalttat die Wiederherstellung des Sicherheitsgefühls ist. Sätze wie „Sie sind jetzt sicher“ oder „Ich bleibe bei Ihnen“ wirken deeskalierend und stabilisierend. Dies entspricht der SAFE-Regel: Sicher (S), Ansprechen (A), Fürsorge (F) und Experten (E).
Warum sind die anderen Optionen falsch?
Antwort A („Ist doch nicht so schlimm“) ist eine Bagatellisierung. Dies führt oft zur sogenannten „Sekundären Viktimisierung“. Das Opfer fühlt sich nicht ernst genommen, was das Trauma verschlimmern kann. In der Ausbildung zum Sicherheitsmitarbeiter lernen wir, dass Respekt und Empathie oberste Priorität haben.
Antwort B (Täterbeschreibung abfragen) ist zu diesem Zeitpunkt verfrüht. Ein Mensch im Schock kann keine klaren Fakten liefern. Die Befragung zur Sache ist primär Aufgabe der Polizei (§ 163 StPO), während Ihre Aufgabe zunächst die Gefahrenabwehr und Betreuung ist.
Antwort D (Alleinlassen) ist grob fahrlässig. Ein Schockopfer kann das Bewusstsein verlieren oder unvorhersehbar reagieren (Weglaufen in den Verkehr). Zudem widerspricht es der DGUV Vorschrift 23, die eine angemessene Eigensicherung und Hilfeleistung vorsieht.
Antwort E (Zigaretten/Alkohol) ist medizinisch gefährlich. Alkohol erweitert die Gefäße, was bei einem Schock (Blutdruckabfall) lebensgefährlich sein kann. Zudem könnten Beweismittel verfälscht werden.
Antwort F (Diskussion über Kriminalität) ist völlig unprofessionell und hilft dem Opfer in der akuten Notlage nicht.
Zusammenfassend: Als Ersthelfer vor Ort müssen Sie Ruhe ausstrahlen, das Opfer abschirmen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder der Polizei präsent bleiben. Dies ist nicht nur eine moralische Pflicht, sondern Teil Ihrer professionellen Rolle im Bewachungsgewerbe gemäß den Vorgaben der Berufsgenossenschaft und des Gesetzgebers.
Richtige Antworten: D, F
In der privaten Sicherheitsbranche gemäß § 34a GewO (Gewerbeordnung) ist die Opferbetreuung (Opferschutz) eine der sensibelsten Aufgaben. Als Sicherheitsmitarbeiter sind Sie oft die erste Person am Ereignisort (Ersthelfer). Ihre Aufgabe ist es, die Situation zu stabilisieren, bis professionelle Hilfe wie die Polizei oder der Rettungsdienst eintrifft. Dabei gibt es klare Verhaltensregeln, um eine sogenannte „Sekundäre Viktimisierung“ (eine zusätzliche Traumatisierung des Opfers durch unsachgemäße Behandlung) zu vermeiden.
Die korrekten Antworten D und F markieren schwerwiegende Fehler:
1. Vorwürfe machen (Antwort D): Sätze wie „Warum waren Sie dort?“ oder „Hätten Sie mal besser aufgepasst“ sind absolut tabu. Dies nennt man „Victim Blaming“. Es verletzt die Menschenwürde (Art. 1 GG) und zerstört das Vertrauensverhältnis. Ein Opfer befindet sich oft in einem psychischen Ausnahmezustand oder Schockzustand und benötigt Empathie, keine Verurteilung.
2. Detailliertes Ausfragen (Antwort F): Ein Sicherheitsmitarbeiter ist kein Ermittlungsbeamter der Kriminalpolizei. Ein Verhör-ähnliches Ausfragen kann das Trauma vertiefen (Retraumatisierung). Die detaillierte Vernehmung obliegt der Polizei gemäß der Strafprozessordnung (StPO). Ihre Aufgabe ist die psychische Erste Hilfe, nicht die Beweisaufnahme durch Druck.
Richtige Antworten: A, C
In der Massenpsychologie (nach klassischen Modellen wie dem von Gustave Le Bon) beschreibt man das Phänomen, dass sich Menschen innerhalb einer großen Gruppe – einer sogenannten „psychologischen Masse“ – völlig anders verhalten als sie es alleine tun würden. Für Sicherheitsmitarbeiter im Bewachungsgewerbe gemäß § 34a GewO ist dieses Wissen essenziell, um Gefahrensituationen bei Großveranstaltungen oder Demonstrationen richtig einschätzen zu können.
Zwei zentrale Merkmale kennzeichnen dieses Verhalten:
1. Psychische Ansteckung (Psychische Infektion): Emotionen wie Angst, Wut oder Euphorie verbreiten sich in einer Menge wie ein Lauffeuer. Wenn eine Person anfängt zu rennen oder zu schreien, übernehmen andere dieses Verhalten oft ungeprüft. Dies ist ein instinktiver Prozess, der die rationale Überlegung ausschaltet.
2. Verminderung der Kritikfähigkeit und Verantwortlichkeit: In der Anonymität der Masse sinkt das Gefühl für die eigene Verantwortung. Der Einzelne denkt: „Wenn alle es tun, kann es nicht falsch sein“ oder „In dieser Menge erkennt mich sowieso niemand“. Dies führt dazu, dass Hemmschwellen sinken und Handlungen begangen werden (z. B. Sachbeschädigung oder Körperverletzung), die die Person alleine niemals ausführen würde.
Richtige Antwort: B
In der privaten Sicherheitsbranche gemäß § 34a GewO ist die Kommunikation über Funk eines der wichtigsten Arbeitsmittel, um die Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten. Die korrekte Bedienung des Funkgeräts ist dabei nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern eine sicherheitsrelevante Notwendigkeit, die auch in der DGUV Vorschrift 23 (Wach- und Sicherungsdienste) indirekt gefordert wird, da eine funktionierende Kommunikation für den Eigenschutz und die Hilfeleistung unerlässlich ist.
Die richtige Antwort B beschreibt das goldene Prinzip der Funkdisziplin: „Drücken – Warten – Sprechen“. Wenn Sie die Sprechtaste (PTT - Push-to-Talk) drücken, benötigt das Gerät einen kurzen Moment (ca. 1 Sekunde), um die Verbindung zum Kanal aufzubauen. Sprechen Sie sofort los, wird das erste Wort „verschluckt“, was bei dringenden Meldungen zu fatalen Missverständnissen führen kann. Ein ruhiger und sachlicher Tonfall ist zwingend erforderlich, da Hektik oder Schreien die Stimme verzerrt und die Übertragung unverständlich macht (Übersteuerung).
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Antwort A ist falsch, da Schreien das Mikrofon übersteuert und die Nachricht für die Zentrale unleserlich macht. Zudem widerspricht es der professionellen Distanz, die ein Sicherheitsmitarbeiter wahren muss.
Richtige Antwort: B
In der Sicherheitsbranche ist die professionelle Kommunikation, insbesondere über Funk oder Telefon in Notfällen, von entscheidender Bedeutung für den Einsatzerfolg und die Eigensicherung. Wenn Sie als Sicherheitsmitarbeiter gemäß § 34a GewO im Dienst sind, tragen Sie eine hohe Verantwortung für die Sicherheit von Personen und Sachwerten. Die sogenannten '5 W-Fragen' (Wo, Was, Wie viele, Wer, Warten) bilden das Rückgrat jeder professionellen Notfallmeldung. Die Frage 'Wo ist der Notfallort?' steht dabei aus einem lebenswichtigen Grund an allererster Stelle: Die Rettungsleitstelle muss wissen, wohin sie die Einsatzkräfte schicken soll, noch bevor andere Details geklärt sind. Sollte das Gespräch aus technischen Gründen plötzlich abbrechen – etwa durch einen leeren Akku, ein Funkloch oder eine plötzliche Gefahr für den Meldenden –, kann der Disponent basierend auf der bereits erhaltenen Ortsangabe sofort die Alarmierung einleiten. Ohne den Ort sind alle weiteren Informationen wie die Anzahl der Verletzten oder die Art des Vorfalls wertlos, da keine Hilfe am Ziel ankommen kann.
Betrachten wir die rechtliche Seite: Nach § 323c StGB (Unterlassene Hilfeleistung) ist jeder verpflichtet, bei Unglücksfällen Hilfe zu leisten. Für Sicherheitskräfte ergibt sich oft eine gesteigerte Pflicht aus ihrer vertraglichen Garantenstellung und den Unfallverhütungsvorschriften (DGUV Vorschrift 23). Eine präzise Meldung ist der erste Schritt dieser Hilfeleistung. Die Antwort B ist korrekt, weil sie den operativen Kern der Notfallrettung trifft: Zeitersparnis und Ausfallsicherheit.
Richtige Antwort: C
Im Sicherheitsgewerbe ist eine präzise Kommunikation lebenswichtig. Gemäß § 34a der Gewerbeordnung (GewO) und der Bewachungsverordnung (BewachV) sind Sicherheitsmitarbeiter verpflichtet, ihre Aufgaben gewissenhaft und professionell zu erfüllen. Dazu gehört insbesondere die Funkkommunikation (Funkverkehr), die im Ernstfall über die Sicherheit von Personen und Objekten entscheidet. Um Übermittlungsfehler bei Eigennamen, Kennzeichen oder Fachbegriffen zu vermeiden, reicht ein einfaches Aussprechen oft nicht aus, da Buchstaben wie 'D' und 'T' oder 'M' und 'N' über Funk leicht verwechselt werden können. Daher schreibt der Standard im deutschen Sicherheitswesen die Verwendung der deutschen Buchstabiertafel nach DIN 5009 vor. Diese Norm stellt sicher, dass jeder Buchstabe durch ein eindeutiges Wort (z. B. Anton, Berta, Cäsar) ersetzt wird, das auch bei schlechter Verbindung oder Hintergrundgeräuschen klar erkennbar bleibt.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Antwort A bezieht sich auf das internationale ICAO-Alphabet (Alpha, Bravo, Charlie). Dieses wird zwar im Flugverkehr und beim Militär (NATO-Alphabet) genutzt, ist aber nicht der Standard für das allgemeine deutsche Sicherheitsgewerbe nach DIN 5009. Antwort B (Flora und Fauna) und Antwort D (Städtenamen) sind falsch, da sie keinem offiziellen Standard entsprechen und im Ernstfall zu massiver Verwirrung führen würden, da jeder Mitarbeiter andere Begriffe wählen könnte. Antwort E ist gefährlich: Auch bei einer rauschfreien Verbindung können Missverständnisse durch Dialekte oder ähnliche Aussprache entstehen; auf das Buchstabieren darf daher bei wichtigen Daten nie verzichtet werden. Antwort F (phonetisches Gehör ohne System) widerspricht dem Grundsatz der Standardisierung und Professionalität im Bewachungsgewerbe.
Richtige Antwort: C
Im Bewachungsgewerbe gemäß § 34a der Gewerbeordnung (GewO) und der Bewachungsverordnung (BewachV) ist die Kommunikation eines der wichtigsten Werkzeuge einer Sicherheitskraft. In dieser speziellen Situation geht es um das Verständnis, wie Nachrichten beim Gegenüber ankommen. Die richtige Antwort ist C, weil die sogenannte paraverbale Kommunikation (Stimme, Tonfall, Lautstärke) oft eine stärkere Wirkung hat als der rein sachliche Inhalt der Worte.
Nach dem Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun (das Vier-Seiten-Modell) hat jede Nachricht vier Ebenen: den Sachinhalt (was gesagt wird), die Selbstoffenbarung (was ich über mich preisgebe), die Beziehungsebene (was ich von dir halte) und den Appell (was ich von dir will). Wenn Sie höflich „Nein“ sagen (Sachinhalt), aber Ihre Stimme schrill und zitternd ist, senden Sie auf der Ebene der Selbstoffenbarung deutliche Signale von Stress, Angst oder Unsicherheit. Der Gast nimmt diese emotionalen Signale wahr, und sie überlagern die sachliche Höflichkeit. Man nennt dies „inkongruente Kommunikation“, da die Worte nicht zum Tonfall passen.
Rechtlich gesehen ist dies relevant, da Sie im Sicherheitsdienst oft das Hausrecht (§ 903 BGB, § 858 BGB) des Eigentümers durchsetzen. Wenn Sie dabei unsicher wirken, könnte ein Gast dies als Schwäche auslegen und versuchen, die Anweisung zu ignorieren, was im schlimmsten Fall zu einer Eskalation führt. Eine professionelle Sicherheitskraft muss daher lernen, ihre Stimme auch in Stresssituationen zu kontrollieren, um Deeskalation zu betreiben.
Richtige Antworten: A, C
Im Sicherheitsgewerbe nach § 34a der Gewerbeordnung (GewO) und der Bewachungsverordnung (BewachV) ist die Deeskalation eine der wichtigsten Kernkompetenzen eines Sicherheitsmitarbeiters. Das Ziel ist es, Konflikte gewaltfrei zu lösen und die Situation zu beruhigen, bevor es zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt. In dieser Frage geht es darum, welche kommunikativen Werkzeuge dafür am besten geeignet sind.
Warum sind die Antworten A und C richtig?
1. Aktives Zuhören durch Paraphrasieren (Antwort A): Aktives Zuhören bedeutet, dem Gegenüber volle Aufmerksamkeit zu schenken. Das Paraphrasieren ist eine Technik, bei der man das Gehörte in eigenen Worten kurz zusammenfasst (z. B.: „Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie sich über die lange Wartezeit ärgern?“). Dies signalisiert Wertschätzung und stellt sicher, dass keine Missverständnisse vorliegen. Es nimmt oft den ersten Druck aus der Situation, da sich der Aggressor ernst genommen fühlt.
2. Verwendung von Ich-Botschaften (Antwort C):
Richtige Antwort: C
In der Sicherheitsbranche ist die psychische Gesundheit der Mitarbeiter ein entscheidender Faktor für die Zuverlässigkeit und Professionalität nach § 34a GewO (Gewerbeordnung). Wenn ein langjähriger Kollege plötzlich Symptome wie Apathie, Rückzug, eine erhöhte Fehlerquote und ständige Erschöpfung zeigt, handelt es sich hierbei um klassische Warnsignale für negativen Stress (Distress) oder ein beginnendes Burnout-Syndrom. Als Vorgesetzter tragen Sie eine besondere rechtliche und moralische Verantwortung, die in der sogenannten Fürsorgepflicht verankert ist. Gemäß § 618 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ist der Dienstberechtigte (Arbeitgeber/Vorgesetzte) verpflichtet, den Dienst so zu regeln, dass der Verpflichtete gegen Gefahr für Leben und Gesundheit so weit geschützt ist, wie die Natur der Dienstleistung es gestattet. Auch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet Arbeitgeber dazu, die Arbeit so zu gestalten, dass eine Gefährdung für die physische und psychische Gesundheit vermieden oder geringgehalten wird. Antwort C ist daher die einzig richtige Wahl: Ein vertrauliches Gespräch unter vier Augen ist der erste notwendige Schritt, um die Ursachen zu klären und Hilfe anzubieten. Dies dient nicht nur dem Schutz des Mitarbeiters, sondern auch der allgemeinen Sicherheit im Objekt, da überlastetes Personal ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Schauen wir uns an, warum die anderen Optionen falsch sind: Eine öffentliche Zurechtweisung (Antwort A) verstößt gegen die Grundsätze der Menschenwürde (Art. 1 GG) und würde den psychischen Zustand des Betroffenen massiv verschlimmern. Eine sofortige Kündigung (Antwort B) ist arbeitsrechtlich unzulässig, da bei Leistungsmängeln aufgrund gesundheitlicher Probleme oft erst mildere Mittel wie ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) oder ärztliche Untersuchungen geprüft werden müssen. Die Schichten zu verdoppeln (Antwort D), um jemanden „wach zu machen“, wäre ein gefährlicher Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) und würde den physischen Zusammenbruch des Kollegen provozieren. Ignorieren (Antwort E) ist eine grobe Verletzung der Aufsichtspflicht und der Fürsorgepflicht, was bei Unfällen im Dienst zu massiven Haftungsansprüchen gegen den Vorgesetzten führen kann. Den Kollegen einfach ohne Gespräch nach Hause zu schicken (Antwort F), löst das Problem nicht nachhaltig und lässt den Mitarbeiter mit seinen Sorgen allein, was die Situation langfristig verschlechtert. Ein professioneller Vorgesetzter erkennt, dass Prävention gemäß DGUV Vorschrift 1 (Grundsätze der Prävention) oberste Priorität hat, um die Einsatzfähigkeit des Teams und die Sicherheit Dritter zu gewährleisten.
Richtige Antworten: B, D
In der Sicherheitsbranche ist die Kommunikation eines der wichtigsten Werkzeuge eines Sicherheitsmitarbeiters. Gemäß § 34a der Gewerbeordnung (GewO) und der Bewachungsverordnung (BewachV) wird von Sicherheitspersonal ein professioneller Umgang mit Menschen erwartet. Ein Konfliktgespräch ist eine hochsensible Situation, in der das Ziel immer die Deeskalation (Spannungsabbau) sein muss, um körperliche Auseinandersetzungen zu vermeiden und die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu wahren.
Die Antwortmöglichkeiten B und D sind hierbei die korrekten Werkzeuge:
1. Aktives Zuhören (B): Dies bedeutet, dem Gegenüber die volle Aufmerksamkeit zu schenken, Blickkontakt zu halten und ihn vor allem ausreden zu lassen. Durch das Ausredenlassen fühlt sich die Person ernst genommen, was den emotionalen Druck mindert. Es ist ein Zeichen von Respekt, das oft dazu führt, dass das Gegenüber ebenfalls ruhiger wird.
2. Ich-Botschaften verwenden (D): Anstatt dem Gegenüber Vorwürfe zu machen (z. B. „Sie sind zu laut!“ – eine Du-Botschaft), beschreibt man die eigene Wahrnehmung oder Gefühle (z. B. „Ich empfinde es als schwierig, Sie zu verstehen, wenn die Lautstärke so hoch ist“). Ich-Botschaften wirken weniger angreifend und verhindern, dass der Gesprächspartner sofort in eine Verteidigungs- oder Angriffshaltung geht.
Themenbereich
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Von Gewerberecht bis Umgang mit Menschen musst du die ganze Breite des Stoffs beherrschen.
Nicht jede 34a Frage sieht gleich aus. Manche Aufgaben prüfen reines Grundlagenwissen, andere arbeiten mit kurzen Situationen aus dem Sicherheitsalltag. Wenn du die typischen Fragestile erkennst, beantwortest du auch neue Fragen deutlich sicherer.
Hier geht es um Begriffe, Paragraphen, Pflichten und Grundlagen. Solche Fragen wirken oft einfach, sind aber gefährlich, wenn du Definitionen nur ungefähr kennst.
Diese Aufgaben beschreiben eine Situation, zum Beispiel einen Ladendiebstahl, einen Platzverweis oder einen Konflikt am Eingang. Entscheidend ist, welche Rechtsgrundlage in genau diesem Fall passt, zum Beispiel § 32 StGB, § 34 StGB oder § 127 Abs. 1 StPO.
Hier musst du besonders sauber lesen. Oft sind zwei Antworten richtig, aber nur in der genauen Kombination. Wer zu schnell klickt, verliert hier viele Punkte.
Beispiel 1
Eine Person weigert sich, ein privates Gelände zu verlassen. Dann wird oft nicht nur gefragt, was du tun darfst, sondern auch, unter welchen Voraussetzungen du auf Basis von Hausrecht und Besitzschutz nach §§ 858 ff. und 903 BGB handeln darfst.
Beispiel 2
Diese Fragen testen selten nur Definitionen. Meist musst du erkennen, ob gerade ein Angriff vorliegt oder ob eine Gefahr abgewehrt wird. Genau da passieren viele Fehler zwischen § 32 StGB, § 34 StGB und den zivilrechtlichen Notstandsregeln aus §§ 228 und 904 BGB.
Beispiel 3
Hier geht es oft um Deeskalation, Kommunikation und Auftreten. Solche Fragen wirken weich, sind aber prüfungsrelevant und entscheiden mit über deinen Gesamtscore.
Beispiel 4
Typisch sind Fragen dazu, welche Daten du weitergeben darfst, wer Zugriff haben darf und wann eine Verarbeitung unzulässig ist. Diese Aufgaben wirken knapp, prüfen aber oft sehr genau, ob du zwischen zulässiger Dokumentation, Weitergabe und Datenschutzpflicht unterscheiden kannst.
In der App bekommst du zum Fragenkatalog zusätzlich Fortschritt, Bookmarks, Wiederholungen und die komplette Prüfungssimulation in einem System.
Ja. Du kannst den Fragenkatalog nach Themenbereich und Fragetyp filtern und zusätzlich nach Stichwörtern suchen. So findest du gezielt die Fragen, die du gerade wiederholen möchtest.
Aktuell umfasst der Fragenkatalog 701 Fragen aus 9 prüfungsrelevanten Themenbereichen. Damit kannst du sowohl gezielt nach Modulen lernen als auch breit für die gesamte Prüfung trainieren.
Diese zusätzlichen Lern-Funktionen stehen dir in der 34a Master App zur Verfügung. Dort kannst du deinen Fortschritt verfolgen, schwierige Fragen markieren und strukturiert weiterlernen.
Ja. Die Katalog-Seite ist mobil nutzbar, und die 34a Master App ist zusätzlich komplett für das Handy optimiert. So kannst du Fragen bequem unterwegs durcharbeiten und später nahtlos in der App weiterlernen.
Warum sind die anderen Antworten falsch (bzw. warum sind dies richtige Handlungen)?
- Zuhören (A): Aktives Zuhören signalisiert dem Opfer, dass es ernst genommen wird. Dies ist ein Grundbedürfnis nach Respekt.
- Sicherheit vermitteln (B): Dies ist die wichtigste Aufgabe. Das Opfer muss wissen, dass die Gefahr vorbei ist („Der Täter ist weg, Sie sind jetzt sicher“).
- Wasser anbieten (C): Sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen (z. B. Bewusstlosigkeit oder anstehende OP), ist dies eine Geste der Fürsorge und hilft bei der Kreislaufstabilisierung.
- Abschirmen vor Gaffern (E): Dies schützt die Privatsphäre und die Ehre des Opfers. Gaffer verletzen oft die Persönlichkeitsrechte und behindern die Hilfeleistung.
Rechtlich gesehen sind Sie zur Hilfeleistung verpflichtet (§ 323c StGB - Unterlassene Hilfeleistung). Werden Opfer herabwürdigend behandelt, kann dies nicht nur zivilrechtliche Folgen (Schadensersatz nach BGB), sondern auch arbeitsrechtliche Konsequenzen und den Verlust der Zuverlässigkeit nach § 34a GewO nach sich ziehen. Nutzen Sie immer die SAFE-Regel: Sicher (Sicherheit herstellen), Ansprechen (Kommunikation), Fürsorge (Bedürfnisse stillen), Experten (Notruf 110/112).
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- Antwort B & D: Das Gegenteil ist der Fall. Die intellektuelle Leistungsfähigkeit sinkt in der Masse massiv ab. Komplexe logische Argumente erreichen die Menschen nicht mehr; sie reagieren stattdessen auf einfache Parolen und starke Emotionen. Die rationale Selbstkontrolle wird durch triebhaftes, affektives Handeln ersetzt.
- Antwort E: Das Bewusstsein für die eigene Individualität nimmt nicht zu, sondern ab. Man spricht von einer „Entpersönlichung“. Der Einzelne geht in der „Kollektivseele“ der Masse auf.
- Antwort F: Die Hemmschwelle gegenüber affektiven (gefühlgesteuerten) Handlungen wird nicht erhöht, sondern drastisch gesenkt. Dies erklärt, warum friedliche Menschen in einer aufgeheizten Menge plötzlich gewalttätig werden können.
Rechtlicher Kontext:
Sicherheitskräfte müssen hierbei stets das Grundgesetz (GG) beachten, insbesondere die Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG), aber auch die Grenzen des Strafgesetzbuches (StGB). Wenn eine Masse außer Kontrolle gerät, können Straftatbestände wie Landfriedensbruch (§ 125 StGB) relevant werden. Als Sicherheitskraft ist es Ihre Aufgabe, durch Deeskalation und Präsenz gemäß der Bewachungsverordnung (BewachV) die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten, ohne die Situation durch aggressives Auftreten weiter anzuheizen. Das Erkennen von Rädelsführern und die frühzeitige Kommunikation sind hierbei die wichtigsten Werkzeuge, um eine Eskalation zu verhindern.
Antwort C ist technisch falsch: Wer spricht, während er drückt, verliert den Anfang der Nachricht.
Antwort D (Humor/Informelles) ist im professionellen Funk absolut untersagt. Der Funkkanal ist ein Arbeitsmittel und kein Chatroom. Unnötige Kommentare blockieren den Kanal für echte Notfälle und können im Ernstfall die Hilfeleistung verzögern, was unter Umständen sogar rechtliche Konsequenzen wegen unterlassener Hilfeleistung (§ 323c StGB) nach sich ziehen könnte, wenn dadurch Rettungskräfte behindert werden.
Antwort E ist gefährlich: Den Kanal dauerhaft zu belegen („Träger drücken“), verhindert, dass andere Teilnehmer Notrufe absetzen können. Dies ist ein schwerer Verstoß gegen die Funkdisziplin.
Antwort F ist ebenfalls falsch: Funkrufnamen sind essenziell, damit die Zentrale weiß, wer spricht und wo sich die Person befindet. Ohne Identifikation ist keine gezielte Hilfe möglich.
Denken Sie bei Meldungen immer an die 5 W-Fragen: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte/Beteiligte? Wer meldet? Und ganz wichtig: Warten auf Rückfragen! Dies stellt sicher, dass alle Informationen gemäß den Anforderungen des Meldewesens korrekt übermittelt wurden. Auch rechtliche Aspekte wie das Fernmeldegeheimnis (gemäß Grundgesetz Art. 10 GG und speziellen Gesetzen) sind zu beachten: Informationen aus dem Funk dürfen niemals an unbefugte Dritte weitergegeben werden.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Antwort A ist falsch, da externe Kartendienste zwar existieren, die mündliche Bestätigung des Ortes aber die primäre und sicherste Quelle bleibt, da GPS-Daten in Gebäuden oft ungenau sind.
Antwort C ist falsch, da die Identität des Meldenden zwar wichtig ist, aber niemals Vorrang vor dem Ort des Geschehens hat. § 323c StGB fordert Hilfe, und diese beginnt mit der Standortbekanntgabe.
Antwort D ist falsch, da Statistiken in einer akuten Gefahrensituation keine Rolle spielen; hier geht es um Gefahrenabwehr, nicht um Datenpflege.
Antwort E ist falsch, da die Kostenfeststellung ein rein administrativer Akt ist, der erst nach Abschluss des Einsatzes relevant wird.
Antwort F ist falsch, da die sachliche Zuständigkeit der Polizei zwar wichtig ist, im ersten Moment des Notrufs jedoch die Lebensrettung im Vordergrund steht.
Zusätzlich zur inhaltlichen Struktur ist die Funkdisziplin wichtig. Gemäß den Grundsätzen der professionellen Kommunikation müssen Meldungen kurz, klar und präzise sein. Das bedeutet: Sprechtaste drücken, kurz warten (ca. 1 Sekunde), damit der Anfang des Satzes nicht abgeschnitten wird, und dann sachlich berichten. Höflichkeitsfloskeln werden weggelassen, um den Funkkanal für andere wichtige Meldungen freizuhalten. Das Buchstabieren von schwierigen Straßennamen sollte nach dem deutschen Funkalphabet (z.B. Anton, Berta, Cäsar) erfolgen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Zusätzlich zur Buchstabiertafel muss die Funkdisziplin gewahrt werden. Das bedeutet: Erst die Sprechtaste drücken, eine Sekunde warten (die sogenannte Gedenksekunde), um sicherzustellen, dass der Anfang des Satzes nicht abgeschnitten wird, und dann kurz, klar und präzise sprechen. Bei Notrufen müssen zudem immer die 5 W-Fragen (Wo, Was, Wie viele, Wer, Warten) beachtet werden, um der Leitstelle alle notwendigen Informationen für die Gefahrenabwehr gemäß den Befugnissen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB, z. B. Notwehr § 227 BGB) oder der Strafprozessordnung (StPO, z. B. Vorläufige Festnahme § 127 StPO) zu übermitteln.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- Antwort A ist falsch, da Unsicherheit oft Widerstand provoziert, statt Akzeptanz zu schaffen.
- Antwort B ist falsch, da eine zitternde und schrille Stimme eher auf echte Not oder Überforderung hindeutet als auf einen Witz.
- Antwort D ist falsch, da Menschen psychologisch darauf programmiert sind, Tonfall und Körpersprache (nonverbale Kommunikation) stärker zu gewichten als das gesprochene Wort.
- Antwort E und F sind unrealistische Verhaltensweisen in einer Konfliktsituation an einem Einlass. Besonders eine Umarmung (F) wäre völlig deplatziert und entspricht nicht der professionellen Distanz im Sicherheitsdienst.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Rechtlich gesehen schützt eine erfolgreiche Deeskalation den Mitarbeiter auch vor strafrechtlichen Konsequenzen. Werden Konflikte frühzeitig kommunikativ gelöst, muss gar nicht erst geprüft werden, ob eine Notwehrsituation (§ 32 StGB) oder ein rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB) vorliegt. Professionelles Verhalten ist zudem eine vertragliche Pflicht aus dem Bewachungsvertrag (§ 611 BGB i.V.m. BewachV).
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- Den anderen unterbrechen (A): Dies signalisiert Dominanz und Desinteresse. Es provoziert beim Gegenüber Frustration und führt fast immer zu einer Verschärfung (Eskalation) des Konflikts.
- Lautes Schreien (C): Wer schreit, verliert die professionelle Distanz. Es wirkt aggressiv und kann als Bedrohung wahrgenommen werden, was die Situation außer Kontrolle geraten lässt.
- Beleidigungen (E): Dies ist nicht nur unprofessionell, sondern auch rechtlich relevant. Eine Beleidigung stellt einen Straftatbestand gemäß § 185 StGB (Strafgesetzbuch) dar. Als Sicherheitsmitarbeiter repräsentieren Sie Ihren Auftraggeber; ein solches Verhalten schadet dem Ruf und führt zu rechtlichen Konsequenzen.
- Drohungen (F): Drohungen mit Gewalt oder anderen Übeln können den Tatbestand der Nötigung (§ 240 StGB) oder der Bedrohung (§ 241 StGB) erfüllen. Zudem provozieren Drohungen oft eine Gegenreaktion („Jetzt erst recht“), was das Risiko einer körperlichen Auseinandersetzung massiv erhöht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Sicherheitsmitarbeiter stets deeskalierend wirken muss, um die Rechtsgüter (wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit nach Art. 2 GG) aller Beteiligten zu schützen. Ein professionelles Auftreten zeichnet sich durch Ruhe, Sachlichkeit und Empathie aus, nicht durch Machtdemonstration.