Bereite dich mit 701 prüfungsnahen Fragen aus 9 Themenbereichen gezielt auf die schriftliche IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO vor. Du kannst alle Basis-Fragen direkt auf der Seite filtern, Antworten prüfen und die Erklärungen im Basis-Zugang gratis durcharbeiten.
Gut zu wissen: Die originalen IHK-Fragen sind nicht öffentlich. Unser Katalog mit 701 Fragen orientiert sich deshalb eng am bundesweit abgestimmten Prüfungsrahmen, am aktuellen Bewertungsverfahren und an den Sachgebieten aus der Bewachungsverordnung.
Redaktionell abgeglichen mit DIHK-/IHK-Informationen zum Prüfungsrahmen und den veröffentlichten Gesetzestexten. Wenn du den Prüfungsstoff zuerst sortieren willst, starte zusätzlich mit den 34a Themenbereichen, dem Leitfaden zur Sachkundeprüfung 34a oder direkt mit der Prüfungssimulation.
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Der 34a Fragenkatalog bündelt die Fragen, mit denen du dich gezielt auf die schriftliche Sachkundeprüfung vorbereiten kannst. Statt unsortiert zu üben, filterst du hier nach Themenbereich und Fragetyp und arbeitest genau an den Lücken, die für dein Bestehen relevant sind.
Typische Prüfungsfelder reichen von § 34a GewO und der Bewachungsverordnung über Hausrecht, Notwehr, Jedermannsrechte und Datenschutz bis zu Kommunikation, Deeskalation und Sicherheitstechnik. Genau diese Mischung bildet auch die spätere Prüfung ab.
Gerade das macht den Unterschied zwischen „ich habe schon viel gelesen“ und „ich bin für die IHK-Fragelogik wirklich bereit“. Wer gezielt Fragen durchsucht, erkennt Muster schneller, spart Zeit beim Wiederholen und lernt wesentlich strukturierter.
Die schriftliche 34a Prüfung deckt mehrere Rechts- und Praxismodule ab. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur wahllos zu üben, sondern thematisch zu arbeiten. Die Karten unten zeigen dir, wie viele Fragen pro Bereich im Katalog liegen und öffnen den passenden Themenfilter direkt auf dieser Seite. Wenn du sofort interaktiv lernen willst, kommst du von dort zusätzlich mit einem Klick in die App.
Themenbereich
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Viele unterschätzen nicht den Stoff, sondern das Format. In der 34a Prüfung geht es nicht nur darum, etwas schon einmal gehört zu haben. Du musst unter Zeitdruck sauber lesen, Antwortkombinationen prüfen und typische Fallunterscheidungen verstehen.
Seit dem Bewertungsstand ab 1. Juli 2025 zählt jede Frage auf dem Weg zu insgesamt 120 Punkten.
Ein Teil der Fragen hat genau eine, ein anderer Teil zwei richtige Antworten.
Du brauchst mindestens 50 Prozent, um den schriftlichen Teil sicher zu bestehen.
Der größte Fehler ist, Fragen nur zum Häkchen-Sammeln zu nutzen. Wirklich effektiv wird der Katalog erst, wenn du ihn strategisch einsetzt: erst Überblick gewinnen, dann Schwächen eingrenzen, anschließend unter Zeitdruck testen.
Der 34a Fragenkatalog ist die thematisch sortierte Sammlung aller Prüfungsfragen, mit denen du dich auf die schriftliche Sachkundeprüfung vorbereiten kannst. Auf dieser Seite kannst du die Fragen direkt filtern, durchsuchen und seitenweise durcharbeiten.
Nein. Die Original-Prüfungsfragen der IHK sind nicht öffentlich. Unsere Fragen orientieren sich aber eng an Themen, Struktur, Schwierigkeitsgrad und Prüfungslogik der echten 34a Sachkundeprüfung.

Geprüfter Sachkundiger nach §34a GewO und Gründer von 34a Master. Er hat die Plattform gebaut, weil er selbst erlebt hat, wie unübersichtlich die Vorbereitung ohne die richtigen Materialien ist – und das ändern wollte.
Basis-Zugang gratis. Einfach loslegen.
Jetzt startenRichtige Antworten: D, F
Der Dienstausweis (auch Bewacherausweis genannt) ist eines der wichtigsten Dokumente für eine Sicherheitskraft im Dienst. Die rechtlichen Grundlagen hierfür finden sich primär in der Bewachungsverordnung (BewachV), insbesondere in § 11 BewachV. Dieser Paragraph regelt detailliert, wie der Ausweis beschaffen sein muss und wie mit ihm umzugehen ist.
Warum sind die Antworten D und F richtig?
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Zusammenfassend muss der Ausweis folgende Merkmale enthalten: Vor- und Zuname der Wachperson, Lichtbild, Name und Anschrift des Gewerbebetriebs, die Bewacher-ID sowie die Unterschriften beider Parteien.
Richtige Antwort: F
Um im Bewachungsgewerbe tätig zu sein, ist die persönliche Zuverlässigkeit eine der wichtigsten Voraussetzungen gemäß § 34a der Gewerbeordnung (GewO). Die zuständige Behörde (meist das Ordnungsamt) muss sicherstellen, dass die Person keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt.
Der entscheidende Weg, wie dies geprüft wird, ist die Einholung einer unbeschränkten Auskunft aus dem Bundeszentralregister (BZR). Im Gegensatz zu einem einfachen Führungszeugnis, das man selbst für den Arbeitgeber beantragt, enthält die unbeschränkte Auskunft für Behörden auch Einträge, die in einem privaten Zeugnis bereits gelöscht oder gar nicht erst aufgeführt wären. Nur so kann die Behörde umfassend beurteilen, ob Vorstrafen vorliegen, die gegen eine Tätigkeit im Sicherheitsbereich sprechen (z. B. Delikte nach dem Strafgesetzbuch (StGB) wie Körperverletzung, Diebstahl oder Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz).
Zusätzlich zur BZR-Auskunft erfolgt in der Regel eine Abfrage beim zuständigen Landeskriminalamt (LKA) sowie beim Verfassungsschutz, um sicherzustellen, dass keine extremistischen Bestrebungen vorliegen.
Richtige Antworten: B, C
In der Sicherheitsbranche regelt die Gewerbeordnung (§ 34a GewO) zusammen mit der Bewachungsverordnung (BewachV), wer welche Qualifikation benötigt. Grundsätzlich ist für Tätigkeiten mit besonderem Gefährdungspotenzial (z. B. Citystreifen oder Türsteher) die Sachkundeprüfung bei der IHK zwingend erforderlich. Es gibt jedoch Personen, die aufgrund ihrer höherwertigen Berufsausbildung von dieser Prüfung befreit sind, da sie bereits umfassendere Kenntnisse nachgewiesen haben.
Warum sind B und C richtig?
Richtige Antworten: B, C
Die Dienstanweisung ist für das Bewachungspersonal von zentraler Bedeutung und wird oft als das „Gesetzbuch des Objekts“ bezeichnet. Gemäß der Bewachungsverordnung (BewachV) ist der Gewerbetreibende (der Chef der Sicherheitsfirma) verpflichtet, für jeden Bewachungsauftrag eine schriftliche Dienstanweisung zu erstellen. Diese regelt den genauen Ablauf des Dienstes und setzt rechtliche Grenzen.
Zwei Punkte sind dabei gesetzlich zwingend vorgeschrieben:
1. Keine hoheitlichen Befugnisse (Antwort B): In der Dienstanweisung muss ausdrücklich stehen, dass Sicherheitsmitarbeiter keine Polizeirechte (hoheitliche Befugnisse) haben. Sie besitzen lediglich die sogenannten „Jedermannsrechte“. Dazu gehören die vorläufige Festnahme gemäß § 127 Abs. 1 StPO, die Notwehr gemäß § 227 BGB / § 32 StGB und das Hausrecht (§§ 858 ff. BGB). Ohne diesen Hinweis bestünde die Gefahr der Amtsanmaßung gemäß § 132 StGB, wenn ein Mitarbeiter fälschlicherweise wie ein Polizist auftritt.
2. Meldung von Waffengebrauch (Antwort C): Falls im Dienst Waffen (z. B. Schusswaffen) getragen werden, schreibt § 18 BewachV vor, dass jeder Gebrauch der Waffe unverzüglich der zuständigen Behörde und der Polizei gemeldet werden muss. Dies dient der staatlichen Kontrolle und der lückenlosen Aufklärung von Gewaltanwendungen.
Richtige Antwort: D
Obwohl die Haftpflichtversicherung nach § 14 BewachV eine zentrale Voraussetzung für den Betrieb eines Sicherheitsunternehmens ist, regelt die Bewachungsverordnung (BewachV) auch den Umgang mit extremen Situationen wie dem Schusswaffengebrauch. Gemäß § 19 BewachV ist der Gewerbetreibende (der Inhaber des Sicherheitsunternehmens) verpflichtet, jeden Schusswaffengebrauch unverzüglich der zuständigen Behörde sowie der Polizei anzuzeigen. Dies ist eine der wichtigsten Meldepflichten im Bewachungsgewerbe, da der Einsatz von Schusswaffen eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt und staatlich kontrolliert werden muss.
Der Staat prüft in solchen Fällen, ob der Einsatz der Waffe rechtmäßig war, beispielsweise durch Notwehr gemäß § 32 StGB oder durch einen rechtfertigenden Notstand gemäß § 34 StGB.
Analyse der Antwortmöglichkeiten:
Richtige Antwort: A
Im Bewachungsgewerbe geht es um die Sicherheit von Menschen und Sachwerten. Deshalb unterliegt diese Branche einer strengen staatlichen Überwachung. Die zentrale Rechtsgrundlage hierfür ist die Gewerbeordnung (GewO), insbesondere der § 34a GewO.
Die zuständige Gewerbebehörde (je nach Region das Ordnungsamt oder das Landratsamt) ist dafür verantwortlich, die Einhaltung der gesetzlichen Regeln zu kontrollieren. Eine der wichtigsten Regeln ist, dass nur Personen als Wachpersonal eingesetzt werden dürfen, die zuverlässig sind. Die Behörde überprüft dies durch Abfragen beim Bundeszentralregister (Führungszeugnis), beim zentralen staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregister und beim Verfassungsschutz.
Stellt die Behörde fest, dass eine Wachperson unzuverlässig ist (z. B. wegen schwerer Straftaten oder verfassungsfeindlicher Gesinnung), muss sie handeln. Sie erlässt gegenüber dem Gewerbetreibenden (dem Chef der Sicherheitsfirma) eine
Richtige Antwort: C
Im Bewachungsgewerbe gibt es zwei grundlegende Qualifikationsstufen nach der Gewerbeordnung (§ 34a GewO): das einfache Unterrichtungsverfahren (40 Stunden ohne Prüfung) und die Sachkundeprüfung (mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK).
Die Sachkundeprüfung ist laut § 34a Abs. 1 Satz 3 GewO zwingend für Tätigkeiten vorgeschrieben, die ein besonderes Maß an rechtlichem Wissen und Konfliktmanagement erfordern, da sie entweder im öffentlichen Raum stattfinden oder ein hohes Konfliktpotenzial bergen.
Warum ist Antwort C richtig?
Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum (sogenannte City-Streifen) finden auf Straßen, Plätzen oder in Parks statt, die für jedermann zugänglich sind. Hier kommt der Sicherheitsmitarbeiter ständig mit Bürgern in Kontakt und muss seine Befugnisse (z. B. Jedermannsrechte
Richtige Antwort: B
Um als Ladendetektiv (Kaufhausdetektiv) arbeiten zu dürfen, reicht eine einfache Unterrichtung nicht aus. Der Gesetzgeber schreibt in § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 der Gewerbeordnung (GewO) zwingend vor, dass für diese spezifische Tätigkeit die Sachkundeprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) erfolgreich abgelegt werden muss.
Der Grund hierfür ist die besondere Verantwortung und die Eingriffstiefe in die Rechte Dritter. Ein Ladendetektiv beobachtet Kunden und muss im Falle eines Diebstahls rechtssicher handeln können, beispielsweise durch die vorläufige Festnahme gemäß § 127 Abs. 1 der Strafprozessordnung (StPO) oder die Anwendung des Selbsthilferechts nach § 229 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Da hierbei schnell Fehler passieren können, die rechtliche Konsequenzen (wie Nötigung oder Freiheitsberaubung) nach sich ziehen, verlangt der Staat einen Nachweis über vertiefte Rechtskenntnisse.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Richtige Antwort: D
Wenn Sie im Bewachungsgewerbe arbeiten, unterliegen Sie strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere dem § 34a der Gewerbeordnung (GewO) und der Bewachungsverordnung (BewachV). Eine der zentralen Pflichten für Sicherheitsmitarbeiter ist das Mitführen eines gültigen Dienstausweises während der gesamten Arbeitszeit. Dieser Ausweis wird vom Arbeitgeber ausgestellt und muss bestimmte gesetzlich vorgeschriebene Merkmale enthalten. Wenn Ihr Chef Sie auffordert, ohne diesen Ausweis zu arbeiten, verlangt er von Ihnen, gegen das Gesetz zu verstoßen. Die einzig richtige Reaktion ist daher Antwort D: Sie müssen sich weigern, die Arbeit aufzunehmen, da ohne Dienstausweis keine Bewachungstätigkeit durchgeführt werden darf. Ein Verstoß dagegen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.
Hier sind die Gründe, warum die anderen Antwortmöglichkeiten falsch sind:
Richtige Antwort: C
Die Bewachungsverordnung (BewachV) ist die entscheidende Rechtsverordnung, die die Details des Bewachungsgewerbes regelt. Während die Gewerbeordnung (§ 34a GewO) den allgemeinen Rahmen vorgibt, legt die BewachV fest, wie der Arbeitsalltag konkret auszusehen hat.
Gemäß der Bewachungsverordnung ist der Gewerbetreibende (der Arbeitgeber) verpflichtet, jedem Mitarbeiter vor Beginn der Tätigkeit einen Dienstausweis auszustellen. Dieser Ausweis muss aktuell und gültig sein. Ein abgelaufener Ausweis erfüllt die gesetzlichen Anforderungen nicht. Werden Sie ohne gültigen Ausweis kontrolliert, begehen Sie und Ihr Arbeitgeber eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 22 BewachV, was zu empfindlichen Bußgeldern führen kann. Der Ausweis muss zudem bestimmte Merkmale aufweisen, wie den Namen des Bewachungsgewerbetreibenden, den Namen des Mitarbeiters und eine eindeutige Identifikationsnummer aus dem Bewacherregister.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- Antwort A: Es ist eben nicht egal. Ein abgelaufener Ausweis ist rechtlich gesehen wertlos. Die BewachV verlangt die Einhaltung formaler Kriterien zur Identifikation.
Themenbereich
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Von Gewerberecht bis Umgang mit Menschen musst du die ganze Breite des Stoffs beherrschen.
Nicht jede 34a Frage sieht gleich aus. Manche Aufgaben prüfen reines Grundlagenwissen, andere arbeiten mit kurzen Situationen aus dem Sicherheitsalltag. Wenn du die typischen Fragestile erkennst, beantwortest du auch neue Fragen deutlich sicherer.
Hier geht es um Begriffe, Paragraphen, Pflichten und Grundlagen. Solche Fragen wirken oft einfach, sind aber gefährlich, wenn du Definitionen nur ungefähr kennst.
Diese Aufgaben beschreiben eine Situation, zum Beispiel einen Ladendiebstahl, einen Platzverweis oder einen Konflikt am Eingang. Entscheidend ist, welche Rechtsgrundlage in genau diesem Fall passt, zum Beispiel § 32 StGB, § 34 StGB oder § 127 Abs. 1 StPO.
Hier musst du besonders sauber lesen. Oft sind zwei Antworten richtig, aber nur in der genauen Kombination. Wer zu schnell klickt, verliert hier viele Punkte.
Beispiel 1
Eine Person weigert sich, ein privates Gelände zu verlassen. Dann wird oft nicht nur gefragt, was du tun darfst, sondern auch, unter welchen Voraussetzungen du auf Basis von Hausrecht und Besitzschutz nach §§ 858 ff. und 903 BGB handeln darfst.
Beispiel 2
Diese Fragen testen selten nur Definitionen. Meist musst du erkennen, ob gerade ein Angriff vorliegt oder ob eine Gefahr abgewehrt wird. Genau da passieren viele Fehler zwischen § 32 StGB, § 34 StGB und den zivilrechtlichen Notstandsregeln aus §§ 228 und 904 BGB.
Beispiel 3
Hier geht es oft um Deeskalation, Kommunikation und Auftreten. Solche Fragen wirken weich, sind aber prüfungsrelevant und entscheiden mit über deinen Gesamtscore.
Beispiel 4
Typisch sind Fragen dazu, welche Daten du weitergeben darfst, wer Zugriff haben darf und wann eine Verarbeitung unzulässig ist. Diese Aufgaben wirken knapp, prüfen aber oft sehr genau, ob du zwischen zulässiger Dokumentation, Weitergabe und Datenschutzpflicht unterscheiden kannst.
In der App bekommst du zum Fragenkatalog zusätzlich Fortschritt, Bookmarks, Wiederholungen und die komplette Prüfungssimulation in einem System.
Ja. Du kannst den Fragenkatalog nach Themenbereich und Fragetyp filtern und zusätzlich nach Stichwörtern suchen. So findest du gezielt die Fragen, die du gerade wiederholen möchtest.
Aktuell umfasst der Fragenkatalog 701 Fragen aus 9 prüfungsrelevanten Themenbereichen. Damit kannst du sowohl gezielt nach Modulen lernen als auch breit für die gesamte Prüfung trainieren.
Diese zusätzlichen Lern-Funktionen stehen dir in der 34a Master App zur Verfügung. Dort kannst du deinen Fortschritt verfolgen, schwierige Fragen markieren und strukturiert weiterlernen.
Ja. Die Katalog-Seite ist mobil nutzbar, und die 34a Master App ist zusätzlich komplett für das Handy optimiert. So kannst du Fragen bequem unterwegs durcharbeiten und später nahtlos in der App weiterlernen.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- Antwort A & B: Befragungen von Nachbarn oder Sportvereinen sind keine rechtlich vorgesehenen Instrumente zur Prüfung der gewerberechtlichen Zuverlässigkeit. Sie sind subjektiv und rechtlich nicht belastbar.
- Antwort C: Die Bundesagentur für Arbeit verwaltet Arbeitslose, hat aber keinen Zugriff auf die für die Sicherheit relevanten Kriminalregister.
- Antwort D: Ein ärztliches Attest prüft die körperliche oder geistige Eignung, sagt aber nichts über die rechtliche Zuverlässigkeit (Vorstrafen) aus.
- Antwort E: Die Einsicht in private Bankkonten wäre ein massiver Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG). Zwar werden bei Gewerbetreibenden (Chefs) die „geordneten Vermögensverhältnisse“ geprüft, dies geschieht jedoch über Auskünfte aus dem Schuldnerverzeichnis und nicht durch direktes „Hacken“ oder Einsehen privater Kontobewegungen der Angestellten.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Zusätzlich befreit sind übrigens auch ehemalige Polizeivollzugsbeamte, Feldjäger der Bundeswehr oder Personen mit einem abgeschlossenen Jurastudium, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- Antwort A: Gehaltsstrukturen und Boni gehören in den individuellen Arbeitsvertrag oder in Tarifverträge, nicht in die operative Dienstanweisung für ein Objekt.
- Antwort D: Die Weitergabe privater Handynummern von Führungskräften an Kunden verstößt gegen den Datenschutz (DSGVO) und hat in einer Dienstanweisung nichts zu suchen.
- Antwort E: Eine Klausel, die zur Befolgung gesetzeswidriger Anweisungen verpflichtet, ist nichtig. Niemand darf angewiesen werden, Straftaten zu begehen. Dies würde gegen die Rechtsordnung und das Grundgesetz (GG) verstoßen.
- Antwort F: Eine starre Zeitvorgabe wie „2 Stunden festhalten“ ist rechtswidrig. Nach § 127 StPO darf eine Person nur so lange festgehalten werden, bis die Identität festgestellt ist oder die Polizei eintrifft. Ein längeres Festhalten ohne Grund wäre Freiheitsberaubung gemäß § 239 StGB.
- Antwort B ist falsch: Die Dokumentation im Wachbuch ist zwar eine interne Pflicht nach § 17 BewachV, sie entbindet den Chef jedoch nicht von der gesetzlichen Pflicht, die Polizei und die Behörden sofort extern zu informieren.
- Antwort C ist falsch: Das Vernichten einer Waffe nach einem Vorfall wäre eine Straftat, nämlich Strafvereitelung gemäß § 258 StGB, und würde zudem massiv gegen das Waffengesetz (WaffG) verstoßen.
- Antwort E ist falsch: Transparenz gegenüber den Behörden ist ein Kernaspekt der Zuverlässigkeit im Sinne des § 34a GewO. Wer einen Schusswaffengebrauch verschweigt, verliert sofort seine Gewerbeerlaubnis.
- Antwort F ist falsch: Eine Pressekonferenz ist keine rechtliche Anforderung der BewachV und hat keine Bedeutung für die Erfüllung der gesetzlichen Meldepflichten.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Sobald im Dienst geschossen wird, müssen Polizei und Behörde sofort informiert werden, um die rechtliche Aufarbeitung und die staatliche Aufsicht zu gewährleisten.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
- IHK (B): Die Industrie- und Handelskammer ist für die Abnahme der Sachkundeprüfung und die Unterrichtung zuständig, sie ist jedoch keine Überwachungsbehörde mit polizeirechtlichen Befugnissen.
- Bundesagentur für Arbeit (C): Diese Behörde vermittelt Arbeitsstellen, hat aber keine Befugnis, Beschäftigungen aus ordnungsrechtlichen Gründen (wie Unzuverlässigkeit) zu verbieten.
- Amtsgericht (D): Gerichte urteilen über Straftaten oder zivilrechtliche Streitigkeiten. Die laufende Überwachung des Gewerbes ist eine Aufgabe der Verwaltung (Exekutive), nicht der Justiz.
- BDSW (E): Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft ist ein privater Arbeitgeberverband (Interessenvertretung). Er hat keinerlei staatliche Hoheitsrechte.
- DGUV (F): Die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) kümmert sich um Arbeitssicherheit und Unfallverhütungsvorschriften (DGUV V23), entscheidet aber nicht über die persönliche Zuverlässigkeit im Sinne der Gewerbeordnung.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Zusatzwissen: Neben der City-Streife ist die Sachkundeprüfung auch für Kaufhausdetektive, Türsteher an Diskotheken, leitende Funktionen in Flüchtlingsunterkünften oder bei Großveranstaltungen sowie für den Gewerbetreibenden (Chef) selbst gesetzlich vorgeschrieben.
- Antwort A (Unterrichtung): Die 40-stündige Unterrichtung reicht nur für einfache Bewachungstätigkeiten aus, wie zum Beispiel den Objektschutz oder den einfachen Pfortendienst. Für Ladendetektive ist sie gesetzlich unzureichend.
- Antwort C (Waffenschein): Ein Waffenschein berechtigt zum Führen einer Schusswaffe, ist aber keine Qualifikation für die Tätigkeit als Detektiv. In der Regel führen Ladendetektive keine Schusswaffen.
- Antwort D (Erste-Hilfe-Kurs): Dies ist eine wichtige Zusatzqualifikation für jeden Sicherheitsmitarbeiter, ersetzt aber nicht den gesetzlich geforderten Sachkundenachweis nach der Gewerbeordnung.
- Antwort E & F (Erfahrung / Führungszeugnis): Berufserfahrung und ein sauberes Führungszeugnis (Zuverlässigkeit) sind zwar Voraussetzungen für die Arbeit im Sicherheitsgewerbe, entbinden aber nicht von der Pflicht, die formale Sachkundeprüfung (IHK-Zertifikat) abzulegen.
- Antwort B: Ein Dienstausweis gilt niemals lebenslang. Er ist an das Beschäftigungsverhältnis gebunden und muss bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses sogar zurückgegeben werden.
- Antwort D: Der Kunde hat hier kein Mitspracherecht. Es handelt sich um öffentliches Recht (Gewerberecht), das zwingend einzuhalten ist, unabhängig von privaten Verträgen oder Kundenwünschen.
- Antwort E: Der Personalausweis dient der Identitätsfeststellung gegenüber dem Staat, ersetzt aber nicht den spezifischen Dienstausweis des Sicherheitsunternehmens, der die Zugehörigkeit zum Gewerbe nachweist.
- Antwort F: Eine Kopie reicht nicht aus. Im Sicherheitsgewerbe muss das Original mitgeführt werden, um Fälschungen und Missbrauch vorzubeugen.
Zusammenfassend: Der Arbeitgeber steht in der Pflicht, für gültige Dokumente zu sorgen, bevor Sie Ihren Dienst antreten (§ 18 BewachV).